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Marcel Hartel vor dem Duell mit seinem Ex-Klub

Am Samstag trifft Marcel Hartel auf seinen Ex-Klub. Der Mittelfeldmann sprach unter der Woche über das Duell gegen den FC St. Pauli, verriet, wie die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Sandro Wagner läuft und warum die 0:3-Niederlage in Magdeburg restlos abgehakt ist.

/ Profis
Marcel Hartel im Trikot von Hannover 96.
Marcel Hartel spielte drei Jahre für den kommenden Gegner, den FC St. Pauli. (Foto: 96/Redaktion)

Emotionales Wiedersehen unter Flutlicht
59 Scorerpunkte in 107 Pflichtspielen. Die Bilanz von Marcel Hartel aus seiner Zeit beim FC St. Pauli liest sich beeindruckend. Wenn die Kiezkicker am Samstagabend (Anstoß: 20.30 Uhr) in der Heinz von Heiden Arena gastieren, kommt es für unseren Mittelfeldspieler zum Wiedersehen mit vielen alten Weggefährten.

"Als ich zu 96 gewechselt bin und den Spielplan gesehen habe, habe ich zuerst geschaut, wann das Derby ansteht und direkt danach, wann wir gegen St. Pauli spielen", verrät der 30-Jährige mit einem Schmunzeln. Die Vorfreude auf das Flutlichtspiel ist riesig: "Das ist für mich ein sehr besonderes Spiel. Ich kenne dort noch extrem viele Leute und pflege zu einigen Spielern nach wie vor einen engen Kontakt."

Der Start unter Sandro Wagner
Seit nunmehr drei Wochen leitet Sandro Wagner als Cheftrainer die Geschicke am Maschsee. In dieser kurzen Zeit gab es natürlich auch schon den einen oder anderen intensiven und positiven persönlichen Austausch.

"Die Arbeit mit Sandro macht unheimlich viel Spaß", schwärmt Hartel. Ein Gefühl, das in der Kabine geteilt wird: "Er hat ein richtig gutes Standing in der Mannschaft und wir schätzen uns gegenseitig sehr. Die Einheiten auf dem Platz sind top und auch die Ansprachen sitzen. Mit gezielten Videoanalysen zeigt er uns genau, was er sehen will."

Magdeburg abgehakt, Fokus auf das Topspiel
Das erste Pflichtspiel nach der Länderspielpause unter dem neuen Trainer lief zwar noch nicht nach Maß: Die 0:3-Auswärtsniederlage beim 1. FC Magdeburg schmerzte, ist im Team aber längst aufgearbeitet.

"Es ist extrem wichtig, dass wir jetzt nicht verkrampfen oder den Kopf in den Sand stecken. Magdeburg ist abgehakt, jetzt blicken wir nach vorne", stellt Hartel klar. Die perfekte Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es in wenigen Tagen: "Ein Topspiel gegen St. Pauli an einem Samstagabend, attraktiver geht es kaum. Eigentlich gibt es keinen besseren Anlass, um vor unseren Fans die nächsten drei Punkte einzufahren."

Serie der Hamburger stoppen
Gegner St. Pauli reist mit Rückenwind nach Hannover: Nach leichten Startschwierigkeiten sind die Hamburger mit zuletzt zwei Siegen und zwei Unentschieden seit vier Spielen ungeschlagen. Hartel blickt dem Duell dennoch hochmotiviert entgegen: "St. Pauli hat jetzt zwar einen Lauf, aber den wollen wir am Wochenende natürlich unterbrechen."

Die Marschroute für Samstag ist klar abgesteckt: "Das, was wir uns unter der Woche hart im Training erarbeiten, müssen wir am Samstag über 90 Minuten auf den Platz bringen. Wir werden alles reinwerfen, um die Punkte in Hannover zu behalten!"
mi

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