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Emil Hansson nach Startelf-Debüt: "Möchte immer etwas Besonderes auf den Platz bringen"

Viermal war Emil Hansson zuvor bereits für unsere Roten als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen, beim Auswärtssieg in Dresden stand unser Sommer-Neuzugang nun erstmals in der Startelf. Wie sich das für den 21-Jährigen angefühlt hat, welche Unterschiede er zur 2. holländischen Liga ausmacht, und was die 96-Fans in Spielen von ihm erwarten können, verrät er im Interview mit hannover96.de.

Emil, gegen Dynamo Dresden hast Du zum ersten Mal für 96 in der Startelf gestanden. Wie hat sich das für Dich angefühlt?

Emil:
Es war sehr schön, von Beginn an ranzudürfen. Jeder Spieler wünscht sich das natürlich. Es hat sich gut angefühlt, aber ich hätte ein Tor schießen müssen.

Du hast einige überraschende Momente in Deinem Spiel. Ist das das, was die Fans von Emil Hansson erwarten können?

Emil:
Ja, das ist auf jeden Fall in meinem Spielstil einfach drin. Ich bin ein kreativer Spieler, der immer etwas Besonderes für das Team auf den Platz bringen möchte.

Beim 2:0-Auswärtssieg in Dresden feierte Emil Hansson sein Startelf-Debüt für 96.

Dein Spiel sieht immer ganz einfach aus, es schaut aus, als wäre alles ganz simpel und unbeschwert. Lenkt Dich die Atmosphäre in einem so lauten und atmosphärischen Stadion wie in Dresden gar nicht ab?

Emil:
Nein, gar nicht. Ich habe mich einfach sehr darauf gefreut, zu spielen. Und es ist immer besonders schön, in einem großen, lauten Stadion aufzulaufen. So eine Atmosphäre macht mit mir nicht, dass ich nervös werde, sondern dass ich umso mehr gewinnen möchte. Es ist ein schönes Gefühl, vor so vielen Leuten zu spielen – erst einmal unabhängig davon, ob sie jetzt für uns oder gegen uns sind.

Letztes Jahr hast Du in der 2. Liga in Holland gespielt, dieses Jahr in der deutschen 2. Liga. Welchen Unterschied machst Du zwischen den beiden Ligen aus?

Emil:
Das Level hier ist auf jeden Fall höher als das der Liga, in der ich im letzten Jahr gespielt habe. Der Fußball hier ist viel schneller, es wird viel mehr direkt gespielt. Aber ich gewöhne mich sehr gut daran – auch im Training. In den letzten Wochen bin ich immer besser und besser zurechtgekommen. Zwischendurch wurde ich ja noch einmal von einer Krankheit zurückgeworfen, aber grundsätzlich denke ich schon, dass es von Woche zu Woche immer besser wird.

Wie wichtig war der Sieg gegen Dresden?

Emil: Natürlich war das ein unheimlich wichtiger Sieg. Wir haben einige harte Wochen hinter uns, und in so einer Situation helfen drei Punkte natürlich immer besonders. Aber klar, wir müssen jetzt genau so weitermachen. Wir müssen mehr Spiele gewinnen, und ich hoffe, dieser Sieg jetzt kann uns dafür Auftrieb geben.

Wie groß ist die Lust darauf, auch zu Hause zu gewinnen?

Emil: Ja, da müssen wir auf jeden Fall gewinnen. Das ist unsere Heimat, das ist unser Stadion, da sollte es für jeden Gegner schwierig sein. Ärgerlicherweise war das in den letzten Spielen nicht so der Fall, deswegen müssen wir auch dort die Wende schaffen.

Du hast nun eine Idee, wie sich die Feier nach einem Auswärtssieg anfühlt. Wie viel Bock hast Du auf eine Party nach dem Spiel zu Hause?

Emil:
Ich gehe schwer davon aus, dass das noch um einiges besser sein dürfte.
hec