NIEMALSALLEIN

Druckvoll und spielstark

Ballbesitz, schnelles Gegenpressing und eine besondere Rückkehr: Die Matchfacts zum Freitagabendspiel von Hannover 96 in Magdeburg (Anpfiff: 18.30 Uhr), präsentiert von 96-Hauptsponsor heise.

/ Profis
Ein Spieler von Hannover 96 im rot-schwarz gestreiftem Trikot führt im Strafraum den Ball, während ein Gegenspieler im weißen Trikot eng verteidigt. Im Hintergrund sind zwei weitere Spieler und Zuschauer zu sehen.
Im Hinspiel erfolgreich: Benjamin Källman erzielte am dritten Spieltag gegen den 1. FC Magdeburg sein zweites Saisontor. Mittlerweile steht der Finne bei elf Treffern. (Foto: Martin Ewert)
  • Gesamtbilanz: Die Bilanz gegen den 1. FC Magdeburg darf Selbstvertrauen geben: Bislang hatte Hannover 96 siebenmal gegen die Elbstädter gespielt. Dabei holten die Roten fünfmal die drei Punkte, einmal trennten sich die Teams mit einem Remis und einmal konnten die Magdeburger gewinnen. In den sieben Partien schoss Hannover 16 Tore und bekam dabei nur vier Gegentore. Vor allem auf dem Platz in der Avnet Arena fühlte sich 96 bislang wohl: So waren es drei Siege mit insgesamt 10:0 Toren.

    Auch in dieser Saison läuft es für Magdeburg zu Hause nicht rund. Mit nur sieben Punkten aus neun Heimspielen stellt der FCM aktuell das schwächste Heimteam der Liga.

  • Schnell im Gegenpressing: Im Schnitt benötigt der FCM nur 12,8 Sekunden, um nach Ballverlust das Spielgerät zurückzuerobern – Bestwert in der 2. Bundesliga. Hannover 96 reiht sich ebenfalls weit vorne ein: Mit 13,5 Sekunden liegt 96 auf Platz 4 in dieser Statistik. Zum Vergleich: Schlusslicht Karlsruhe braucht im Schnitt 16,9 Sekunden.
     
  • Besondere Rückkehr: Für Christian Titz ist es eine besondere Rückkehr: Erstmals steht der heutige Cheftrainer von Hannover 96 als Gegner in der Avnet Arena an der Seitenlinie. Über vier Jahre prägte er den FCM und führte den Klub an der Elbe von einem Abstiegsplatz in der 3. Liga zum Klassenerhalt, später zum Aufstieg und etablierte die Blau-Weißen nachhaltig in der 2. Bundesliga. In den vergangenen beiden Spielzeiten stellte der FCM jeweils die ballbesitzstärkste Mannschaft der Liga (57 % 2024/25, 60 % 2023/24), auch als Zweitliga-Neuling gehörte man in dieser Kategorie zur Spitze. Der Spielansatz von Christian Titz ist in Magdeburg weiterhin klar erkennbar, denn aktuell liegt der Klub aus der Börde mit 56% erneut weit vorn. Nur ein Team kann eine noch bessere Ballbesitzquote aufweisen: Hannover 96. Die Mannschaft um Kapitän Enzo Leopold kommt auf starke 57%.
     
  • Auswärts torhungrig: Zwar riss die Serie ohne NIederlage von 96 in der Fremde Ende letzten Jahres in Nürnberg, doch ein besonderes Merkmal bleibt bestehen: Hannover hat in dieser Saison in jedem Auswärtsspiel getroffen. Letztmals blieb 96 vor rund zehn Monaten auf fremdem Platz ohne Torerfolg (0:1 in Karlsruhe). Seitdem trafen die Niedersachsen in 13 Auswärtsspielen in Folge. Der Vereinsrekord aus der Zweitliga-Saison 2001/02 (15 Spiele mit Auswärtstor) rückt damit in Reichweite.
     
  • Zweite Reihe: Magdeburg ist mit 320 Torschüssen das schussfreudigste Team der Liga. Der Ertrag bleibt jedoch überschaubar, da der FCM im Schnitt 13 Abschlüsse pro Treffer benötigt, was nur Rang 17 entspricht. Hannover 96 folgt dicht dahinter: 285 Torschüsse (Platz 4). Doch die Niedersachsen gehen deutlich effizienter mit ihren Chancen um und kommen auf ein Tor nach neun Abschlüssen – Ligaplatz 6.

    Auffällig ist zudem die Schussauswahl: Magdeburg sucht besonders häufig den Abschluss aus der Distanz und führt die Liga mit 119 Schüssen aus der zweiten Reihe an. Hannover bewegt sich mit 87 Distanzabschlüssen im Ligamittelfeld.
     
  • Erwartete Tore: Gemessen an den erwarteten Toren (37) hätte der FCM deutlich häufiger treffen müssen. Mit 25 Toren liegt die tatsächliche Ausbeute klar darunter. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Hannover 96. Auch die Niedersachsen erspielen sich viele Chancen, haben mit einem xGoals-Wert von 42 sogar den Bestwert in der Liga, lassen im Verhältnis zu den 33 erzielten Toren aber ebenfalls zu viel liegen.
     
  • Defensiv gefordert: Gegen Magdeburg erspielen sich die Gegner regelmäßig gute Möglichkeiten. Nur Greuther Fürth ließ mit 36 Top-Chancen mehr hochkarätige Abschlüsse des Gegners zu als der FCM mit 33. Hannover 96 steht defensiv stabiler: Die Niedersachsen ließen bislang 23 Top-Chancen zu und belegen damit Platz 7 im Ligavergleich.
     
  • Frischer Wind: Auch von der Ersatzbank kommt Impuls: Nur der 1. FC Kaiserslautern erzielte mit 9 Jokertoren mehr Treffer durch Einwechselspieler als Hannover 96 (8). Magdeburg liegt mit 6 Jokertoren ebenfalls im oberen Ligabereich.
    jr
NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen