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So will Cheftrainer Christian Titz das Duell in Magdeburg angehen

Seit Sommer ist Christian Titz Cheftrainer bei Hannover 96. Zuvor stand er knapp viereinhalb Jahre beim 1. FC Magdeburg an der Seitenlinie - dem kommenden Gegner der 96-Profis am Freitagabend (Anpfiff: 18.30 Uhr). Welche Gedanken Titz im Hinblick auf das für ihn persönlich besondere Duell begleiten, lest Ihr hier.

/ Profis
Christian Titz steht in 96-Jacke mit verschränkten Armen an der Seitenlinie.
Christian Titz ist seit Sommer 96-Cheftrainer. (Foto: 96/Kaletta)

Besonderes Duell für Titz
Für Titz ist es die erste Rückkehr seit seinem Abschied. "Ich habe insgesamt fünf Saisons dort gearbeitet und es ist lange mein Heimstadion gewesen", erklärt er angesprochen auf das Aufeinandertreffen in der Elbstadt. Der 54-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass es für ihn nicht wie jedes andere Auswärtsspiel in dieser Spielzeit ist. Dafür seien die Begleitumstände rund um die 90 Minuten zu persönlich. "Ich werde viele bekannte Gesichter treffen. Auch viele Spieler, die ich in der Zeit trainiert habe, sind noch dort", betont er. Und natürlich gehöre auch dazu, ein paar Worte zu wechseln. "Wenn wir uns sehen, begrüßen wir uns", so der 96-Fußballlehrer. Er macht aber auch deutlich: "Aber dann geht es um das Spiel." Auch in den Tagen vor der Partie sei jeder in seinem Fokus. "Im Vorfeld ist der Kontakt zu den Leuten vor Ort eher ruhig", gibt er einen Einblick.

Rückenwind für die 96-Profis
Denn trotz aller Sympathie, die nach der langen Zeit noch übrig ist, zählen für Titz und sein Trainerteam, zu dem auch sein langjähriger Co-Trainer André Kilian, der mit ihm aus Magdeburg kam, gehört, die drei Punkte, die sie aus der Domstadt entführen wollen. Kapitän Enzo Leopold und Co. reisen jedenfalls mit Rückenwind an, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Gegen Fortuna Düsseldorf gab es am vergangenen Wochenende einen 2:1-Heimsieg. "Es war ein verdienter Sieg, in dem wir noch mehr Tore hätten schießen können. Klar ist: Wenn du, wie wir, in die Rückrunde mit einer Niederlage startest, kommen verschiedene Themen auf. Wir haben mit dem Sieg gegen Düsseldorf aber gut reagiert", analysiert Titz rückblickend noch einmal. Vor allem aber setzt er auch auf den Effekt des Erfolges. "Wenn du das Spiel am Ende konsequent gewinnst, gibt das extra Selbstvertrauen. Das macht was mit einer Mannschaft", weiß der Übungsleiter.

Magdeburg mit Erfolgsserie
Doch unterschätzen will er den Gegner auf keinen Fall. Aus den vergangenen sechs Spielen holte der FCM immerhin vier Siege und ein Remis. Mit der Niederlage im Derby gegen Dynamo Dresden in der letzten Woche gab es das erste Mal seit November keine Punkte für die Blau-Weißen. Noch immer ist der von Titz und seinem Trainerteam in Magdeburg implizierte Spielstil in Teilen erkennbar. "Es wird ein Spiel gegen einen Gegner, der wieder sehr spielstark ist. Vor allem in der Art und Weise, wie sie ihr Aufbauspiel von hinten eröffnen, wie sie offensiv in die Box eindringen und den Gegner hoch anlaufen - ihre alte Spielstärke ist wieder klar erkennbar", erläutert er. Aber dass seine Mannschaft auch in Magdeburg im Stande ist, den nächsten Sieg einzufahren, davon ist er überzeugt. "Wir haben volles Vertrauen in die Mannschaft", untermauert er.
nik

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