Schneller Switch gefragt
Gerade mal fünf freie Tage hatte Renars Uscins, nachdem er am 1. Februar mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft vor rund 13 Millionen deutschen TV-Zuschauerinnen und - Zuschauern um Europas Thron kämpfte. Am Ende wurde es ein starker 2. Platz für die DHB-Auswahl, auf den Uscins "natürlich sehr stolz ist", wie er direkt zu Beginn des Podcasts deutlich macht. Nur rund zehn Tage später stand der 23-Jährige schon wieder mit seinen Teamkollegen vom TSV Hannover-Burgdorf in der Bundesliga auf der Platte. "Ich komme aus einem harten Januar", merkt er an, doch der Switch zum Kluballtag musste bei ihm wie auch den anderen europäischen Nationalspielern schnell gehen. "Die EM ist zwar erst wenige Wochen her, es fühlt sich aber deutlich länger an", verrät der Mann mit der Trikotnummer 10 der "Recken".
Mentaler Druck ist bei Turnieren ein Thema
Um so eine Leistung zu vollbringen ist natürlich neben der physischen Regeneration auch eine mentale Frische nötig. "Da muss man die kurze freie Zeit nutzen, um sich zu erholen. Dinge machen, die einem Spaß machen", weiß er. Mit mentalen Herausforderungen umzugehen ist aber bei weitem keine neue Erfahrung für den Rückraum-Spieler. Man bekomme die Erwartungshaltung in Deutschland vor solchen Turnieren schon mit. Besonders als Uscins bei Olympia 2024 das entscheidende Tor im Viertelfinale gegen Frankreich geworfen und plötzlich auf den Covern der Republik gestanden hatte, spürte er es. "Auch da geht es um mentale Frische und wenn man so viele Nachrichten erhält und das Tor immer wieder sieht, hemmt es ein bisschen in der Regeneration", gibt er zu.
Alles Weitere über die EM, Olympia und seine kleine Liebeserklärung an Hannover hört Ihr in der ganzen Folge: