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"Es tut sehr weh"

Nach dem 1:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth sprechen Husseyn Chakroun, Maurice Neubauer und Nahuel Noll über die 90 Minuten in der Heinz von Heiden Arena. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Heiko Vogel ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Heute haben wir nach langer Zeit wieder ein Spiel verloren. Dass das wehtut, ist klar. Es ist auch ein Spiel, das du nicht verlieren musst. Wir waren in der ersten Halbzeit heute nicht gut, waren enorm fehlerhaft im Spielaufbau. Dann haben wir in der Halbzeitpause mit der Mannschaft gesprochen, haben ein paar Dinge umgestellt. Dann schießen wir auch den Ausgleich, bekommen aber noch ein zweites Tor, wo wir nicht gut stehen. Wir hatten auch danach genug Chancen, das Spiel zu drehen. Aber wir waren letztlich auch in der Chancenauswertung zu fehlerhaft. Nächste Woche wollen wir ganz schnell wieder für uns dahin zurückfinden, dass wir die Spiele für uns entscheiden.

SGF-Coach Heiko Vogel: Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. In der ersten Halbzeit haben wir ein Spiel abgeliefert, mit einem Matchplan, den die Mannschaft umgesetzt hat. Ich muss der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, besonders weil wir einiges angepasst haben. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr wohl gefühlt, deswegen denke ich auch, dass es eine verdiente Pausenführung für uns war. In der zweiten Halbzeit haben wir die Power, die Hannover hat, öfter zu spüren bekommen. Wir bekommen dann das Gegentor, was nicht geplant war. Silas Prüfrock hat dann noch ein starkes Spiel abgeliefert. Ich bin sehr stolz auf das Spiel, das meine Mannschaft abgeliefert hat.

96-Offensivmann Husseyn Chakroun: Ich muss sagen, es tut sehr weh. In der zweiten Halbzeit haben wir einen deutlichen Sprung im Vergleich zur ersten gemacht. Wir haben spätestens mit dem 1:1 wieder gut ins Spiel gefunden. Dass das Spiel so endet mit dem Elfmeter, den wir nicht reingemacht haben, und mit dem, der nicht gegeben wurde, finde ich sehr schade. Den ersten Kontakt würde in der Liga eigentlich kein Schiedsrichter geben. Ich laufe weiter, der Kontakt im Strafraum ist dann für mich definitiv ein Foul. Ich bin im Sechzehner, spüre hinten in meiner Wade einen Tritt und gehe dann zu Boden. Für solche Situationen haben wir eigentlich einen VAR. In dem Moment vor der Kurve nach Abpfiff habe ich Gänsehaut gespürt. Wir haben tolle Fans, die auch nach so einer Niederlage hinter uns stehen und uns unterstützen.

96-Torschütze Maurice Neubauer: Wir haben aus der Kurve gehört, dass wir weitermachen müssen, dass die Spiele, die jetzt kommen, wichtig sind. Natürlich war das heute ein Rückschlag, aber man sieht, wie eng die Liga ist. Nächste Woche spielen wir gegen Schalke. Wenn wir da gewinnen, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Natürlich hätten wir in der ersten Halbzeit aktiver sein müssen. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht – auch bei den Toren. Mit dem Elfmeter hatten wir die Möglichkeit, wieder ranzukommen. Aber es gab auch noch weitere Chancen. Da müssen wir konsequenter sein.

96-Torhüter Nahuel Noll: Die erste Halbzeit war nicht das, was wir eigentlich imstande sind zu leisten. Damit sind wir extrem unzufrieden. In der zweiten Halbzeit wurde es besser, aber es war immer noch nicht der Anspruch, den wir an uns haben.

Husseyn Chakroun im Heimtrikot am Sky-Mikrofon.
Husseyn Chakroun nach dem Abpfiff (Foto: 96/Redaktion)
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