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Ewert und Königstein überzeugen in Celle

Bei der Deutschen Meisterschaft der Langstrecke in Celle, zeigte sich der erste Sommertag des Jahres – für die ZuschauerInnen schön, für die LäuferInnen hätte es auch kühler sein dürfen. Die Bedingungen waren nicht einfach, das zeigten auch die vielen ausgestiegenen AthletInnen. Schnell wurde klar das Zeiten, bei den meisten nicht die große Rolle spielen würden.

Ewert und Königstein
Johanna Ewert und Fabienne Königstein (Foto: Emmanuelle Gerbeaux)

Zwei AthletInnen für Hannover 96 dabei
Für den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. standen mit Fabienne Königstein und Johanna Ewert zwei starke Läuferinnen an der Startlinie, die die 25 Runden über 10.000 Meter entschlossen angingen. Beide fanden schnell ihren Rhythmus, ordneten sich in passende Gruppen ein – oder hatten ihre Renntaktik sogar im Vorfeld abgestimmt.

Ewert am laufen
Johanna Ewert auf der Strecke (Foto: Emmanuelle Gerbeaux)

Beeindruckender U23-Auftritt
Johanna Ewert bestritt in Celle ihr Debüt über die 10.000 Meter auf der Bahn. Mutig und kontrolliert ging sie das Rennen an. Ab Kilometer sechs machte sich die Wärme jedoch deutlich bemerkbar, wie sie später berichtete. Dennoch zeigte sie eine beeindruckende erste Rennhälfte und setzte sich mit einem komfortablen Vorsprung von rund 150 Metern auf Rang vier der U23-Konkurrenz ab. In der zweiten Hälfte wurde das Rennen zunehmend zur Herausforderung, der Vorsprung schmolz spürbar. Doch Johanna kämpfte sich durch und überquerte schließlich als Drittplatzierte der U23 die Ziellinie. Nach dem Rennen führte eine Schuhkontrolle bei der zweitplatzierten Athletin zu einer nachträglichen Disqualifikation aufgrund einer nicht angemeldeten Einlegesohle. Damit rückte Johanna Ewert auf und durfte sich über den Vizemeistertitel der U23 freuen – zugleich ihr bislang bestes Ergebnis bei Deutschen Meisterschaften.

Bronze trotz schwieriger Bedingungen
Top-Athletin Fabienne Königstein nutzte das Rennen als Ausflug auf die Unterdistanz – und zeigte dabei einmal mehr ihre Klasse. Trotz der warmen Bedingungen stellte sie sich der Konkurrenz der Bahn-Spezialistinnen und konnte diese durchaus fordern. Königstein lief ein taktisch kluges Rennen, hielt sich lange in einer Gruppe und arbeitete effizient mit. Als die Gruppe schließlich nach gut der Hälfte des Rennens auseinanderfiel, musste sie die zweite Hälfte – ähnlich wie Johanna – allein laufen. Während einige Mitfavoritinnen den Bedingungen Tribut zollen mussten, bewies sie Durchhaltevermögen und wurde hinter den „jungen Wilden“ Blanka Dörfel und Lisa Merkel mit Bronze belohnt.

Starke Unterstützung entlang der Strecke
Beide Athletinnen berichteten im Anschluss – neben den warmen Bedingungen und der Tatsache, dass sie sich von ihren Zeiten mehr erhofft hatten – von der großartigen Stimmung entlang der Strecke: Einige 96-Fans hatten den Weg nach Celle gefunden und sorgten Runde für Runde für lautstarke Unterstützung. Gefühlt alle 100 Meter standen ZuschauerInnen, die sie anfeuerten und über die gesamten 25 Runden hinweg trugen.

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