U11 nicht zu stoppen
Trotz des langen Ferienwochenendes konnte das Trainerteam um Lukas Schilling, Thees Scheffermann und Alex Herrmann auf fast den gesamten Kader zurückgreifen. Weder SpielerInnen noch Eltern wollten sich das Saisonfinale entgehen lassen und dafür wurde der Himmelfahrtsurlaub an der Nordsee in nicht wenigen Fällen mit einem Zwischenstopp in Lilienthal auf der Rückreise geplant. Ein Punkt hätte an diesem Spieltag gereicht, um den Meistertitel perfekt zu machen. Doch das junge Team ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass es die Ungeschlagen-Serie in dieser Saison nicht enden lassen wollte. Und so lag es im ersten Spiel gegen Bremen nach fünf Minuten bereits mit 6:0 in Führung. Am Ende dieses Spiels war der erste Platz mit dem 19:3 schon vor dem letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Lilienthal sicher. Gefeiert wurde aber erst danach, denn auch gegen die Gastgeber zeigten die jungen 96erInnen noch einmal eine konzentrierte Leistung. Zwar konnte Lilienthal bis zum Beginn der zweiten Halbzeit bis zum 6:3 dranbleiben, doch am Ende hielt die weiße Weste auch beim 11:5-Erfolg souverän. Dies war auch einigen starken Paraden von 96-Torhüter Karl zu verdanken.
Großartiger Erfolg
Nach diesem letzten Spiel durften SpielerInnen und Trainer unter dem Jubel von ihren Eltern und Team-Betreuer Volkmar Mähl endlich den verdienten Meisterpokal in die Höhe stemmen. Außerdem erhielt Leo Riedel einen Pokal für den Topscorer der Liga. Sowohl in der Vor- als auch in der Meisterrunde belegte er in dieser Wertung den ersten Platz, allein 34 Tore erzielte er in der Meisterrunde. Der zweitbeste Topscorer, Teamkollege Paul Graf, war zudem der beste Vorlagengeber. Beste Scorerin wurde Helena Herrmann, die die Top Drei der Gesamtwertung komplettierte. Insgesamt war es den Trainern gelungen, aus dem zehnköpfigen Kader ein gut harmonierendes Team zu formen, in dem alle ihren Beitrag zum tollen Erfolg leisteten. Das war nicht selbstverständlich, denn im September war das damals neu formierte Team mit nur fünf Spielerinnen und Spielern in die Saison gestartet, nachdem zuvor zunächst nicht klar war, ob es überhaupt für eine Mannschaftsmeldung reicht. Umso höher ist der jetzige Erfolg einzuordnen.
Saisonende
Auch die U13 beendete am Wochenende ihre Saison. Am 16. Mai fand ihr letzter Spieltag - ebenfalls in der Meisterrunde - in Bremen statt. Wie schon beim vorletzten Spieltag Ende April sollte nach einem starken Saisonstart aber kein Sieg mehr gelingen. Drei Punkte in der Meisterrunde bedeuten am Ende den fünften Platz. Die U15 beendete die Spielzeit bereits Mitte April. Mit einem Sieg aus zwei Spielen sicherte man sich damals den mittleren (vierten) Tabellenplatz in der Kleinfeld-Regionalliga. Ebenfalls Vierter wurde Jaron Kalix in der Scorerwertung der Liga. Am gleichen April-Wochenende hatte die zweite Herrenmannschaft im letzten Saisonspiel ihren ersten Saisonsieg einfahren wollen. Doch die erste Hälfte des Spiels verlief zu Ungunsten Hannovers, auch aufgrund mangelhafter Chancenverwertung. In der zweiten Spielhälfte zeigte das Team eine Leistungssteigerung, doch zu einem Sieg reichte es dann nicht mehr. In der nächsten Saison wird ein neuer Versuch gestartet!
Deutsche Meisterschaft U17-Juniorinnen
Die U17-Juniorinnen qualifizierten sich bereits in 2025 für die Deutsche Meisterschaft auf dem Kleinfeld und erzielten dort in einem starken Teilnehmerinnenfeld den siebten Platz. In diesem Jahr gab es keinen eigenen Spielbetrieb im Landesverband - die Juniorinnen spielten mit den Junioren auf dem Großfeld und schlossen die U17-Saison dort bereits im März auf Platz drei ab. Dennoch fahren wieder einige 96-Spielerinnen zur Juniorinnen-DM - diesmal in einer Spielgemeinschaft mit Bremen und Sedelsberg. Das Turnier findet am 30. und 31. Mai in Zwickau-Mosel statt.