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Ime Okon steht im WM-Kader Südafrikas

Ime Okon steht im Aufgebot von Südafrika für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Nationaltrainer Hugo Broos berief den 22-jährigen Innenverteidiger von Hannover 96 in seinen 26-köpfigen Kader, den er am Mittwoch in Pretoria vorgestellt hat. Im Zuge seiner Nominierung gewährte Okon zudem einen emotionalen Einblick in die persönliche Bedeutung dieses Moments.

/ Profis
Ime Okon im Einsatz für die südafrikanische Nationalmannschaft.
Ime Okon stand beim letzten Länderspiel gegen Panama über die volle Distanz auf dem Feld. (Foto: Instagram/Ime Okon)

Vom kleinen Jungen aus Südafrika bis zur Weltmeisterschaft
"Ich kann nicht verlieren – ich komme von ganz unten", sagte Okon im Zuge seiner Nominierung und verdeutlichte auf eine emotionale Weise, welchen Stellenwert sein Kaderplatz für ihn hat. In seiner Instagram-Story unterlegte er diese Worte mit mehreren Fotos und Videos aus seiner Kindheit und Jugend. Der Südafrikaner gab dabei Einblicke in die Bedingungen, unter denen er aufgewachsen ist und das Fußballspielen gelernt hat. Eindrücke, die seinen Weg bis zur WM-Nominierung umso bedeutender machen.

Mit entsprechend viel Stolz und großer Vorfreude blickt der 22-Jährige nun auf das anstehende Turnier: Er sei "sehr glücklich und aufgeregt", Teil des 26-köpfigen Kaders zu sein. Nun gehe es vor allem darum, "zu zeigen, was wir als Team leisten können und so weit wie möglich zu kommen". Auf die Weltmeisterschaft selbst könne er "kaum warten".

Über COSAFA-Cup und Testspiele empfohlen
Seine ersten Einsätze für die A-Nationalmannschaft sammelte Okon im Sommer 2025 beim COSAFA-Cup. Dort stand er in allen fünf Partien auf dem Platz, zog mit "Bafana Bafana" bis ins Finale ein und erzielte gegen Simbabwe sein erstes Tor im Nationaltrikot.

Im März 2026 folgten zwei weitere Einsätze in Testspielen gegen Panama. In beiden Begegnungen spielte Okon über die volle Distanz und empfahl sich damit nachhaltig für weitere Aufgaben. Zwei Monate später gehört er nun zum endgültigen WM-Aufgebot.

Bereits vor seiner Nominierung in der Länderspielphase im März – zu einem Zeitpunkt, als seine Teilnahme noch offen war – machte der Innenverteidiger deutlich, welchen Stellenwert ein Turnier wie die Weltmeisterschaft für ihn hat: "Diese Turniere sind das, wovon jedes Kind träumt, das mit Fußball aufwächst. Das sind die Wettbewerbe auf dem höchsten Niveau, bei denen jeder dabei sein möchte."

Südafrika setzt auf eingespieltes Gerüst
Für Südafrika ist es die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und die erste seit 2010, als das Land selbst Gastgeber war. Nationaltrainer Broos, seit mehr als fünf Jahren im Amt, setzt weiterhin auf ein eingespieltes Gerüst: Insgesamt 16 der 26 nominierten Spieler stammen von den südafrikanischen Spitzenklubs Mamelodi Sundowns und Orlando Pirates.

Okon gehört als einziger südafrikanischer Akteur aus einer deutschen Profiliga zu den wenigen Spielern im Aufgebot, die außerhalb des Heimatlandes unter Vertrag stehen.

Auftakt gegen Mexiko
Zum Start wartet direkt ein besonderes Spiel: Am 11. Juni eröffnet Südafrika – wie schon beim Heimturnier 2010, als sich beide Teams mit einem 1:1-Unentschieden trennten – die Weltmeisterschaft im Aztekenstadion gegen Mexiko.

In Gruppe A folgen für "Bafana Bafana" die Partien gegen Tschechien (18. Juni) und Südkorea (25. Juni). Zuvor steht am 29. Mai ein letzter Test gegen Nicaragua an, zudem ist ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen Jamaika geplant.

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