NIEMALSALLEIN

Zeno Janßen und Brent de Ruiter erneut Deutsche Meister im Doppel

Sie haben es wieder getan! Zeno Jansen und Brent De Ruiter, Bowling-Asse des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V., haben sich zum dritten Mal hintereinander den Titel der Deutschen Meister im Doppel gesichert.

Brent de Ruiter und Zeno Janßen
Brent de Ruiter (links) und Zeno Janßen (rechts) feierten in Hamburg den dritten Titel als Deutsche Meister im Doppel in Serie. (Foto: Deutsche Bowling Union)

Trotz Verletzung zum Titel
In Hamburg war das Duo nach 2024 und 2025 erneut der Konkurrenz überlegen. Und das, obwohl sich Zeno Janßen während des mehrtägigen Wettbewerbs eine Verletzung am rechten Wurfarm zugezogen hatte und nur mit Schmerztabletten sowie getaptem Arm antreten konnte. „Zeno hat dann den Einzelwettbewerb aufgegeben, nachdem die Verletzung nicht besser geworden war, um sich ganz auf den Doppelwettbewerb zu konzentrieren“, berichtete Yannick Finkenbrink, Sprecher der Bowlingabteilung.

Der Schachzug geht auf
Ein Schachzug, der aufging: Bereits nach der ersten Vorrunde führte das Duo den Wettbewerb an, wenngleich auch knapp vor einem Berliner und einem Kasseler Duo. In der zweiten Vorrunde konnten die beiden Hannoveraner ihren Vorsprung dann kontinuierlich ausbauen und am Ende mit einem Schnitt von 228,04 Pins bei zehn Würfen deutlich vor Jan Ahlers/Christian Haas aus Duisburg, die es auf einen Schnitt von 215,54 brachten, den Titel gewinnen. Die nach der ersten Vorrunde noch „engen“ Verfolger fielen in Durchgang zwei deutlich ab. Mit 287 Pins in einem Durchgang belegte Zeno Janßen unter allen Teilnehmern Platz vier, nur drei Pins hinter dem besten Einzelergebnis von Thorben Andres aus Braunschweig, der es auf 290 Pins brachte. Insgesamt beteiligten sich 77 Paarungen an den Titelkämpfen.

Im Einzel nicht der erhoffte Erfolg
Im Einzel war Brent De Ruiter nach der ersten Vorrunde noch ein aussichtsreicher Medaillenkandidat – er belegte Platz drei. Die zweite Vorrunde verlief deutlich schlechter, sodass er auf Platz sieben im Gesamtklassement abrutschte. Dieser Trend setzte sich leider fort: Die Zwischenrunde brachte noch „ein paar Pins“ weniger. Am Ende stand Rang elf zu Buche. Unter 78 qualifizierten Endrundenteilnehmern war dies sicher immer noch ein respektables Resultat, für einen Nationalspieler aber eher enttäuschend. Mit dabei war auch Yannick Finkenbrink, der sich über die Landesmeisterschaften erstmalig für das Einzel einer DM qualifiziert hatte: „Schon das Dabeisein war für mich ein großer Erfolg.“ Einen Platz unter den besten 40, den er sich als Ziel gesetzt hatte, verpasste Finkenbrink allerdings: „Es waren nicht meine Meisterschaften, ich hatte mir etwas mehr versprochen.“

96-Damen können zufrieden sein
Einen guten 38. Rang unter 72 Paarungen erreichte Michaela Knecht von Hannover 96 an der Seite von Tatjana Schaper aus Hameln. Das reine 96-Duo Nicole Schrank/Ines Kuba belegte Platz 47; Samantha Nickels mit ihrer Partnerin Isabelle Arnold kam auf Platz 58. Für das Mixed hatte sich Melanie Eisenblätter qualifiziert. Sie hatte Thorben Anders an ihrer Seite, mit dem sie unter 80 Paaren auf Platz 51 geführt wurde. Für alle Damen war die Teilnahme schon ein großer Erfolg. „Sie haben die Farben von Hannover 96 mehr als würdig vertreten“, kommentierte Yannick Finkenbrink.

Jochen Rehbein betreut internationale Medaillengewinner
Nahezu parallel zu den Deutschen Meisterschaften weilte 96-Bowling-Abteilungsleiter Jochen Rehbein als Trainer der Nationalmannschaft bei den U21-Weltmeisterschaften auf der Insel Borneo in Malaysia. Dort betreute er seine Schützlinge, von denen leider niemand aus Hannover kam, die aber mit zwei Bronzemedaillen im Mixed und im Jugenddoppel überaus erfolgreich waren.

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