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Die Finals 2026: Jetzt beginnt das wichtigste Rennen für den Sport in Hannover

Wenn vom 23. bis 26. Juli die Finals 2026 erstmals nach Hannover kommen, rückt die niedersächsische Landeshauptstadt in den Mittelpunkt des deutschen Spitzensports. In 24 Sportarten werden 143 Deutsche Meistertitel vergeben. Rund 4.000 AthletInnen sowie tausende BesucherInnen machen Hannover für vier Tage zur Sporthauptstadt Deutschlands. ARD und ZDF übertragen das Multisportevent bundesweit live. Die Finals zeigen eindrucksvoll, welche Begeisterung der Sport auslösen kann und welche Strahlkraft von einer starken Sportstadt ausgeht.

„Die Finals sind ein Geschenk für unsere Stadt.“
Für den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. ist dieses Ereignis weit mehr als eine hochklassige Sportveranstaltung. Bereits im vergangenen Jahr hat sich der Verein gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Politik, Sport und Gesellschaft mit Nachdruck dafür eingesetzt, die Finals nach Hannover zu holen. Was damals mit einer gemeinsamen Vision begann, wird nun Wirklichkeit. Für Vereinspräsident Sebastian Kramer endet die Bedeutung der Finals deshalb nicht mit der Siegerehrung. „Die Finals sind ein Geschenk für unsere Stadt. Aber ihr eigentlicher Wert bemisst sich nicht an vier Veranstaltungstagen, sondern daran, was wir danach daraus machen. Wenn wir es schaffen, die Begeisterung dieses Wochenendes in mehr Bewegung, mehr Ehrenamt und mehr Menschen in unseren Sportvereinen zu verwandeln, dann haben die Finals ihren größten Erfolg erzielt.“

Sebastian Kramer, Vereinspräsident von Hannover 96
Vereinspräsident Sebastian Kramer (Foto: Fabian Dreger)

Finals als Auftakt für eine neue Sportpolitik
Kramer sieht die Veranstaltung zugleich als Auftrag an Politik, Verwaltung und den organisierten Sport. „Sportvereine übernehmen jeden Tag Verantwortung – für Gesundheit, Integration, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Leistung darf nicht nur an einem Finalwochenende sichtbar werden. Sie braucht dauerhaft politische Unterstützung. Wer die Kraft des Sports feiert, muss auch bereit sein, nachhaltig in Sportstätten, Vereinsentwicklung und ehrenamtliches Engagement zu investieren.“ Gerade Hannover habe in den vergangenen Jahren gezeigt, welches Potenzial in einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Politik und Vereinen liege. Die erfolgreiche Bewerbung um die Finals sei dafür ein sichtbares Beispiel. „Die Finals können der Auftakt für eine neue Sportpolitik sein. Eine Politik, die den organisierten Sport nicht als freiwillige Aufgabe versteht, sondern als unverzichtbaren Partner für eine lebenswerte Stadt. Die Menschen investieren hier täglich Zeit, Leidenschaft und Verantwortung. Dieses Engagement verdient langfristige Rahmenbedingungen, keine kurzfristige Aufmerksamkeit.“

Pagode auf der VGH Finals-Meile
Auch der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. bringt sich während der Veranstaltung aktiv ein. Auf der VGH Finals-Meile präsentiert sich Niedersachsens größter Sportverein mit einer eigenen Pagode und lädt BesucherInnen ein, die Vielfalt seiner inzwischen 18 Abteilungen kennenzulernen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der dynamischen Sportart Floorball, die in Hannover als Demonstrationssport mit den Deutschen 3-gegen-3-Meisterschaften vertreten ist. Die Floorball-Abteilung unterstützt den Floorball-Verband Deutschland bei der Durchführung der Wettbewerbe auf dem Rathenauplatz und gestaltet zudem Mitmachangebote auf der Finals-Meile aktiv mit. Für Hannover 96 ist dies Ausdruck eines Selbstverständnisses: Spitzensport und Breitensport gehören zusammen. Große Sportereignisse entfalten ihre größte Wirkung dann, wenn sie Menschen dauerhaft für Bewegung begeistern und den Weg in die Vereine ebnen.

Langfristige Perspektive
Zum Abschluss richtet Kramer den Blick daher bewusst nach vorne: „Die Medaillen werden an diesem Wochenende vergeben. Der eigentliche Erfolg der Finals wird sich jedoch erst in den kommenden Jahren zeigen. Dann, wenn mehr Kinder den Weg in unsere Vereine finden, wenn Sportstätten modernisiert werden und wenn Hannover den Sport dauerhaft als Zukunftsaufgabe versteht. Dafür werden wir uns auch nach den Finals mit voller Überzeugung einsetzen.“

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