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Magnus Vieth wird Fünfter bei der U18-EM im Zehnkampf

Bei brütender Hitze fanden am Wochenende die Europameisterschaften der U18 im italienischen Rieti statt. Nachdem Magnus Vieth 7.196 Punkte in Bernhausen erzielt hatte, war er als bester deutscher U18-Athlet für die EM im Zehnkampf nominiert.

Eine Person lächelt in die Kamera.
Magnus Vieth zeigte bei der U18-EM eine starke Leistung! (Foto: Abteilung Leichtathletik)

Starker erster Wettkampftag
Der erste Tag lief optimal. Nach 11,28 Sekunden über 100 Meter, nur knapp schlechter als seine persönliche Bestleistung, sprang Magnus 6,92 Meter im Weitsprung und erzielte auch noch im Hochsprung, einer seiner Problemdisziplinen, mit 1,76 Metern sowie im 400-Meter-Lauf mit 50,58 Sekunden jeweils eine persönliche Bestleistung. Der Kugelstoß mit 14,50 Metern war solide. So standen am Ende des ersten Tages sensationelle 3.734 Punkte zu Buche, circa 160 mehr als bei seinem bisher besten Zehnkampf.

Rückschläge zum Start in Tag zwei
Dass im Zehnkampf nicht alle Disziplinen immer optimal laufen, musste Magnus am zweiten Tag erfahren. Nach guten 14,73 Sekunden über die 110 Meter Hürden flog der Diskus im ersten Versuch nur auf eine Weite von unter 38 Metern, der zweite war ungültig, somit gab es eine gewisse Nervosität beim letzten Versuch. Schließlich waren es 40,76 Meter, knapp sechs Meter unter seiner Bestleistung vom letzten Zehnkampf. Auch im Stabhochsprung verlor Magnus mit übersprungenen 4,00 Metern 85 Punkte.

Persönliche Bestleistung im Speerwurf
Aber dann kam das Highlight: Im letzten Versuch des Speerwurfs erzielte Magnus die beste Weite aller Teilnehmer und steigerte seine persönliche Bestleistung um über sechs Meter auf 60,27 Meter. Die 1.500 Meter sind nicht seine Stärke, aber 4:58,42 Minuten reichten für 7.224 Punkte und Platz fünf.

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