NIEMALSALLEIN

"Haben wie an Weihnachten und Ostern zusammen die Geschenke verteilt"

Nach der Auftaktniederlage bei Energie Cottbus sprechen Maurice Neubauer, Lars Gindorf und Pascal Loretz über die 90 Minuten am Sonntagnachmittag. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Claus-Dieter "Pele" Wollitz ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Wir waren so klar überlegen, wir hatten so viele klare Einschussmöglichkeiten. Selbst dass es mit 1:1 in die Pause geht nach einem abgefälschten Freistoß, das war schon schmeichelhaft. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so überlegen. Dann passiert dem Spiel etwas. Nach einer völlig ungefährlichen Situation gibt es den Elfmeter und dann fällt das zweite Gegentor. Heute haben wir hier wie an Weihnachten und Ostern zusammen die Geschenke verteilt. Das war ein Spiel, das wir ganz klar für uns entscheiden müssen.

Cottbus-Coach Claus-Dieter "Pele" Wollitz: Ohne Torchance 3:1 zu gewinnen, kommt selten vor. Heute war es soweit. Die ersten 15 Minuten waren in Ordnung, aber dann hatte Hannover 96 klarste Torchancen. Keine Ahnung, was unser Keeper Marcel Lotka heute getrunken hat, er hat sehr viele gute Bälle gehalten. Es war klar, dass Hannover eine sehr gute Struktur und eine sehr gute Spielphilosophie mitbringt. Sie bespielen gut die Räume und bereiten die Angriffe gut vor. Wenn man wie wir ohne Körperlichkeit in der ersten Halbzeit spielt, funktioniert das aber natürlich auch nicht. Das, was wir spielen wollen, mutigen Fußball, das war nicht erkennbar. Mit dem 2:1 war es dann ein anderes Spiel. Wer das Spiel bis dahin gesehen hatte, glaubt nicht, dass es so ein Spiel werden konnte. Wir sind dann natürlich auch in den Kopf des Gegners reingekommen. Du wirst dann automatisch etwas verkopft. Dann machen wir nach dem Eckball das 3:1 und gewinnen das Spiel, aber eigentlich muss Hannover das Spiel gewinnen.

96-Schienenspieler Maurice Neubauer: Ich glaube, wir haben hier heute ein Riesengeschenk verteilt. Gerade nach der ersten Halbzeit - da müssen wir einfach eiskalt sein und Cottbus eigentlich zerlegen. Das haben wir aber nicht gemacht. Dann haben wir ein paar Geschenke verteilt, und es nervt unfassbar, dass wir das Spiel hier verlieren.

96-Offensivmann Lars Gindorf: In der ersten Halbzeit sind wir sehr dominant aufgetreten, da dürfen wir gar nicht in Rückstand geraten. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, da nicht ein oder zwei Tore mehr gemacht zu haben. Bitter, dass wir das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand geben und etwas den Faden verlieren. Nicht der Auftakt, den man sich wünscht, aber: Mund abwischen, weitermachen. Auf der ersten Halbzeit kann man aufbauen, wenn wir unsere Chancen besser nutzen.

96-Torhüter Pascal Loretz: Es waren zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Halbzeit waren wir extrem dominant, hatten unglaublich viele Torchancen, müssten da fast schon den Sack zumachen. In der zweiten Hälfte war es ein anderes Spiel. Da haben wir uns schwergetan - und bei den Gegentoren ging es zu einfach. 

NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen