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"Am Ende ärgert es uns natürlich"

Nach dem 2:2 gegen den Karlsruher SC sprechen Lars Gindorf, Marcel Hartel und Leo Weinkauf über die 90 Minuten in der Heinz von Heiden Arena. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Maximilian Senft ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer Christian Titz: Es war ein intensives Spiel. Der KSC ist eine lauf- und spielstarke Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben wir’s verpasst, das Spiel für uns zu entscheiden. Unser Gegentor war ärgerlich und dann verpassen wir auch selbst eine große Chance – eigentlich müssen wir mit zwei Toren Unterschied in die Kabine gehen. Es war klar, dass der Gegner in der zweiten Halbzeit dann mehr investieren muss. Wir haben dann zwei-, dreimal unsere Umschaltaktionen nicht mehr sauber ausgespielt. Das Gegentor haben wir dann wirklich nicht gut verteidigt und kriegen so am Ende noch den Ausgleich.

KSC-Coach Maximilian Senft: Die erste Halbzeit haben wir ein unglaublich offenes Spiel mit offenem Visier gesehen – es ist hin- und her gegangen. Auf beiden Seiten gab es viele Chancen, es war ein tolles Fußballspiel aus meiner Sicht. Aus der Halbzeit sind wir mit einer guten Leistung rausgekommen, auf die ich bei meiner jungen Mannschaft sehr stolz bin. Wir sind deutlich dominanter aufgetreten, die letzte Präzision hat aber zunächst noch gefehlt. Am Ende ist es, denke ich, ein verdienter Ausgleich und eine wichtige Rettungtat von unserem Torwart. Den Punkt können wir gut mitnehmen.

96-Torschütze Lars Gindorf: Wir haben den Deckel nicht drauf gemacht. Die Chancen waren da, das 3:1 zu machen - das hätten wir auch machen müssen. Dann haben wir uns in den letzten Minuten zu sehr hinten reindrängen lassen und keine Entlastung mehr gehabt. Dann ist das 2:2 passiert - sehr ärgerlich und sehr bitter. Es ist schön, dass ich getroffen habe, aber die eine Chance, die ich hätte reinmachen können, ärgert mich mehr. Trotdzem gilt es jetzt, nache vorne zu blicken und weiterzumachen. 

96-Torschütze Marcel Hartel: Wir sind gut ins Spiel gestartet und dann auch verdient in Führung gegangen. Im Spielaufbau machen wir dann einen Fehler – gar keinen Vorwurf – und bekommen so ein Gegentor. Davon haben wir uns aber nicht unterkriegen lassen. Wir treffen dann erneut und gehen mit dem Spielstand in die Pause. Aus der Halbzeit kommen wir etwas verunsichert raus, begehen einfache Fehler und haben den KSC etwas ins Spiel kommen lassen. So kassieren wir hinten raus bitter das 2:2 und gehen mit einem Punkt nach Hause.

96-Torhüter Leo Weinkauf: Die erste Halbzeit war sehr gut von uns und wir hatten immer die passenden Lösungen gegen das Pressing der Karlsruher. Am Ende ärgert es uns natürlich, dass wir die Führung nicht über die Zeit gebracht haben. Wir wollen zuhause unsere Spiel gewinnen und möchten den Fans dann in zwei Wochen gegen Bochum den ersten Heimsieg der Saison schenken.

Der 96-Torhüter Leo Weinkauf am Sky-Mikrofon.
Leo Weinkauf nach dem Schlusspfiff gegen Karlsruhe (Foto: 96/Redaktion)
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