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Letzter, aber lebendig – Fürth kommt mit Rückenwind nach Hannover

Die SpVgg Greuther Fürth reist am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) als Tabellenletzter, jedoch mit spürbarem Rückenwind in die Heinz von Heiden Arena. Vier Punkte aus den vergangenen beiden Partien, haben das Kleeblatt wieder in Schlagdistanz gebracht. Das Team von Cheftrainer Heiko Vogel vermittelt zum ersten mal seit Wochen den Eindruck, stabil genug zu sein, um sich im Abstiegskampf zurückmelden.

/ Profis
Felix Klaus feiert ein Tor mit ausgebreiteten Armen. Im Hintergrund Dennis Srbeny.
Felix Klaus sammelte bisher die meisten Scorer beim Kleeblatt. (IMAGO / kolbert-press)

Aktuelle Form
Mit 23 Punkten aus 24 Spielen ist Fürth Tabellenletzter, doch die Mannschaft hat das rettende Ufer wieder in unmittelbarer Reichweite. Zwei Zähler fehlen auf Platz 15, und nach Monaten voller Rückschläge zeigt der Trend erstmals wieder nach oben. Das 2:1 gegen Arminia Bielefeld und das 1:1 gegen Tabellenführer Schalke sorgten intern für neuen Mut. Besonders das Remis gegen die Königsblauen wirkte wie ein Signal: Fürth agierte kompakt, klar strukturiert und ließ aus dem Spiel heraus nur wenig zu.

Die Defensive, in der Hinrunde häufig anfällig und mit 55 Gegentoren weiterhin die schwächste der Liga, wirkt zuletzt unter Trainer Heiko Vogel deutlich verbessert. Die Strafraumverteidigung ist konsequenter, die Laufwege greifen besser ineinander, und die Mannschaft zeigt eine größere Bereitschaft, tief zu verteidigen und gemeinsam Druck vom eigenen Sechzehner fernzuhalten. Auch im Spiel nach vorne profitiert Fürth von klareren Abläufen und individueller Rückkehrform einzelner Spieler – ein Gesamtbild, das den Tabellenstand zunehmend relativiert und Warnung genug für die Partie am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) ist.

Zentrale Figuren
Eine entscheidende Rolle im Fürther Aufschwung spielt Dennis Srbeny. Der Angreifer war im Herbst kaum ein Faktor, hat sich unter Trainer Heiko Vogel jedoch wieder ins Zentrum des Offensivspiels gearbeitet. Mit seinem Treffer in Bielefeld und dem technisch anspruchsvollen Abschluss gegen Schalke hat er Fürth wichtige Punkte beschert und wirkt im Sturmzentrum so präsent wie lange nicht. Srbeny bindet Gegenspieler, behauptet zweite Bälle und gibt dem Angriffsspiel eine Stabilität, die dem Team zuvor fehlte.

Ein weiterer Schlüsselspieler ist Felix Klaus, der nach fünf Spielen Verletzungspause gegen Schalke sein Comeback feierte. Der ehemalige 96-Spieler bringt enormes Tempo ins Fürther Spiel, setzt mit seinen tiefen Läufen die gegnerische Abwehrkette unter Stress und bietet generell eine große Gefahr über die rechte Seite. Seine bisherige Saisonbilanz macht seine Bedeutung für das Kleeblatt deutlich: Sieben Tore, sieben Vorlagen und die höchste Topgeschwindigkeit im Team (35,35 km/h). Durch sein Comeback gewinnt die Offensive enorm an Qualität dazu. Der 33-Jährige ist in der Lage, nicht nur selbst gefährlich zu werden, sondern Räume für Mitspieler zu reißen und die Umschaltmomente entscheidend zu beschleunigen.

Bilanz der letzten drei Spiele

  • 1:0-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern – 2. Bundesliga
  • 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld – 2. Bundesliga
  • 1:1 gegen den FC Schalke 04 – 2. Bundesliga

Team

  • Trainer: Heiko Vogel
  • Kapitän: Branimir Hrgota
  • Bester Torschütze: Noel Futkeu (10 Tore)
  • Top-Scorer: Felix Klaus (14 Scorerpunkte)
  • Beste Vorlagengeber: Felix Klaus / Branimir Hrgota (je 7 Assists)
  • Schnellster Spieler: Felix Klaus (35,35 km/h)
  • Top-Spieler laut kicker: Felix Klaus (Ø-Note 3,28)

So könnt Ihr das Spiel verfolgen:
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