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"Wir brauchen den vollen Fokus"

Nach dem Ausscheiden von Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke richtet Hannover 96 den Blick klar nach vorn. Sportdirektor Ralf Becker übernimmt gemeinsam mit Geschäftsführer Henning Bindzus ein erweitertes Aufgabenfeld und stellte am Dienstag deutlich heraus, worauf es in den kommenden Wochen ankommt: Klarer Fokus auf den Fußball und die sieben Spiele bis zum Saisonende.

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Ralf Becker im Interview.
Ralf Becker schärft den Fokus auf die sportlichen Themen. (Foto: 96/Redaktion)

Zahlreiche Gespräche geführt
"Wir mussten uns sicherlich mal einen Tag ein bisschen schütteln", sagt Becker über das auch für ihn überraschende Ende der Zusammenarbeit mit Jörg Schmadtke. "Aber jetzt geht es darum, den Blick nach vorne zu richten. Das machen wir." Becker und auch Bindzus haben in den vergangenen Tagen in verschiedenen Konstellationen zahlreiche Gespräche geführt. "Wir haben uns am Montag gleich in verschiedenen Gruppen zusammengesetzt, Dinge besprochen, die jetzt wichtig sind. Die müssen angegangen werden", erklärt der 55-Jährige, der neben einem Austausch mit den 96-Gesellschaftern auch mit dem Trainerteam und der Scoutingabteilung zu verschiedenen Themen sprach.

Worte an die Mannschaft
Gemeinsam richteten Bindzus und Becker am Dienstagmorgen einige Worte an die Mannschaft. Der Tenor: "Wir spielen eine gute Runde und haben als nächstes das Heimspiel gegen Elversberg, wo wir die richtige Energie brauchen. Themen, die davon ablenken, schieben wir beiseite. Wir brauchen den vollen Fokus." Das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus dem Saarland steigt am Ostersonntag, den 5. April, in Hannover – Tickets sind hier erhältlich.

"Gar niemand muss Angst haben!"
Sorgen, dass Themen wie Vertragsgespräche oder die Kaderplanung für die kommende Spielzeit liegenbleiben könnten, wies Becker deutlich zurück: "Gar niemand muss Angst haben! Wir haben einen Trainer, mit dem wir zufrieden sind. Der große Kern der Mannschaft steht“, erklärt er. "Natürlich wird es auch im Sommer gewisse Themen geben, die wir bearbeiten müssen, aber wir sind gut aufgestellt. Das, was gemacht werden muss, wird gut vorbereitet. Da braucht sich keiner Sorgen machen, dass Dinge nicht erledigt werden."

Weiterhin nah an der Mannschaft
Das Aufgabenfeld des Sportdirektors, der im vergangenen Sommer noch unter dem damaligen Geschäftsführer Marcus Mann seine Tätigkeit bei 96 aufnahm und seither eine hohe Präsenz in der Kabine hat, wird nun breiter. Eines ist ihm nun wichtig: "Ich will auch weiter nah an der Mannschaft sein und bleiben. Wir behalten alle Schwerpunkte im Auge."

"Ab Montag zählt nur Elversberg"
Für die letzten Saisonspiele formulierte Becker eine klare Marschroute: "Sehr wichtig wird sein, dass wir von Spiel zu Spiel denken." Man dürfe "gar nicht so viel darüber reden, was noch kommt, sondern den vollen Fokus auf das nächste Spiel legen. Das heißt: Ab Montag zählt nur Elversberg. Da brauchen wir eine gute Trainingswoche, eine gute Energie."

"Überragende Unterstützung" im Derby
Auch beim 1:0-Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig habe "nicht immer alles funktioniert, aber da war viel Leidenschaft dabei." Deshalb weiß der 96-Sportdirektor: "Wir brauchen jetzt einfach ein gutes Herz, einen guten Geist, eine gute Energie und gute Unterstützung." Im Rückblick auf den zurückliegenden Freitagabend spricht Becker von einer "überragenden Unterstützung".

"Die Geschlossenheit ist wahnsinnig wichtig"
Gerade in Phasen, in denen es hakt und mal nicht rund läuft, kann sich in den entscheidenden Saisonwochen die Spreu vom Weizen trennen. Deshalb: "Es braucht auch einen guten Umgang mit Rückschlägen, da müssen wir stabil sein. Da braucht man eine gute Kabine, eine gute Gemeinschaft. Die Geschlossenheit ist wahnsinnig wichtig. Und dann werden wir von Woche zu Woche alles reinzuhauen, um zu gewinnen."

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