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Lars Gindorf richtet den Blick auf Wolfsburg

Einen Tag nach der 1:3-Niederlage bei Energie Cottbus richtet sich der Blick bereits nach vorn. Am Sonntag empfängt Hannover 96 vor ausverkaufter Kulisse den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zum ersten Heimspiel der neuen Saison. Lars Gindorf sieht vor allem in der Leistung der ersten Halbzeit eine Grundlage, auf der die Roten aufbauen können.

/ Profis
Lars Gindorf im dunklen 96-Trikot.
Lars Gindorf will im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg die passende Antwort auf die Auftaktniederlage geben. (Foto: 96/Redaktion)

Dominant, aber nicht konsequent genug
Die Enttäuschung über das Ergebnis in Cottbus ist auch am Tag danach noch deutlich spürbar. Besonders im ersten Durchgang bestimmt 96 die Partie beim Aufsteiger aus Cottbus, lässt sich auch vom Rückstand nach einem abgefälschten Freistoß nicht aus dem Konzept bringen und erspielt sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten. Maurice Neubauer erzielt den verdienten Ausgleich, weitere Treffer verhindert vor allem der stark aufgelegte Energie-Torhüter Marcel Lotka.

Nach dem Seitenwechsel verliert 96 jedoch zunehmend die Kontrolle und bringt sich durch eigene Fehler um den möglichen Lohn. Ein Strafstoß und ein weiterer Gegentreffer nach einer Standardsituation besiegeln schließlich die 1:3-Niederlage. "Man hat gesehen, dass wir eine absolute Dominanz auf den Platz bringen können", sagt Gindorf. "Wir müssen allerdings unsere Fehler abstellen und unsere Torquote maximieren."

Wolfsburg startet mit einem Remis
Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht. Am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) wartet mit dem VfL Wolfsburg die nächste anspruchsvolle Aufgabe. "In der 2. Liga ist kein Spiel einfach", betont Gindorf. "Aber wir wollen die Partie, vor allem zu Hause, erfolgreich gestalten. Wenn wir eine ähnliche Leistung wie in der ersten Halbzeit in Cottbus zeigen und unsere Chancen besser nutzen, haben wir eine gute Möglichkeit zu gewinnen."

Der VfL kehrt nach 29 Jahren in der Bundesliga erstmals in die 2. Liga zurück und befindet sich unter seinem neuen Cheftrainer Tobias Strobl in einem Umbruch. Beim torlosen Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern stehen gleich sechs Sommerzugänge in der Wolfsburger Startelf. Vor allem die neu formierte Offensive bringt reichlich Erfahrung mit: Robert Glatzel, Fabian Reese und Fraser Hornby kommen zusammen auf 165 Zweitligatore. Zum ersten Saisonsieg reicht es für die Wölfe gegen Kaiserslautern dennoch nicht.

Ausverkauftes Haus zum Heimauftakt
Die Vorfreude auf den ersten Auftritt im eigenen Stadion ist derweil groß: Alle 49.000 Tickets für das Niedersachsen-Duell sind vergriffen. Damit kann sich die Mannschaft von Cheftrainer Christian Titz bei ihrem Heimauftakt auf die Unterstützung einer ausverkauften Heinz von Heiden Arena freuen.

Der Blick in die Vergangenheit stimmt positiv: Das bislang letzte Ligaduell mit dem VfL in Hannover gewinnen die Roten in der Saison 2018/19 mit 2:1. Am Sonntag soll nun die nächste erfolgreiche Begegnung folgen. Gindorf sagt: "Vor ausverkauftem Haus und mit den eigenen Fans im Rücken wollen wir ein super Spiel abliefern."
lk

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