Wolfsburg startet mit einem Remis
Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht. Am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) wartet mit dem VfL Wolfsburg die nächste anspruchsvolle Aufgabe. "In der 2. Liga ist kein Spiel einfach", betont Gindorf. "Aber wir wollen die Partie, vor allem zu Hause, erfolgreich gestalten. Wenn wir eine ähnliche Leistung wie in der ersten Halbzeit in Cottbus zeigen und unsere Chancen besser nutzen, haben wir eine gute Möglichkeit zu gewinnen."
Der VfL kehrt nach 29 Jahren in der Bundesliga erstmals in die 2. Liga zurück und befindet sich unter seinem neuen Cheftrainer Tobias Strobl in einem Umbruch. Beim torlosen Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern stehen gleich sechs Sommerzugänge in der Wolfsburger Startelf. Vor allem die neu formierte Offensive bringt reichlich Erfahrung mit: Robert Glatzel, Fabian Reese und Fraser Hornby kommen zusammen auf 165 Zweitligatore. Zum ersten Saisonsieg reicht es für die Wölfe gegen Kaiserslautern dennoch nicht.
Ausverkauftes Haus zum Heimauftakt
Die Vorfreude auf den ersten Auftritt im eigenen Stadion ist derweil groß: Alle 49.000 Tickets für das Niedersachsen-Duell sind vergriffen. Damit kann sich die Mannschaft von Cheftrainer Christian Titz bei ihrem Heimauftakt auf die Unterstützung einer ausverkauften Heinz von Heiden Arena freuen.
Der Blick in die Vergangenheit stimmt positiv: Das bislang letzte Ligaduell mit dem VfL in Hannover gewinnen die Roten in der Saison 2018/19 mit 2:1. Am Sonntag soll nun die nächste erfolgreiche Begegnung folgen. Gindorf sagt: "Vor ausverkauftem Haus und mit den eigenen Fans im Rücken wollen wir ein super Spiel abliefern."
lk