Thordarson bleibt Kapitän
Beim Testspiel gegen den SC Verl trugen Boris Tomiak und später Franz Roggow die Kapitänsbinde. Stefan Teitur Thordarson, der derzeit mit der isländischen Nationalmannschaft unterwegs ist, bleibt Kapitän des 96-Teams. "Stefan ist der Kapitän", sagte Wagner nach der Partie. "Das verändere ich natürlich nicht."
Über Tomiak, der die Mannschaft gegen Verl aufs Feld führte, äußerte sich der Cheftrainer positiv: "Boris ist ein cooler Typ." Der 28-Jährige habe eine "gewichtige Stimme" und deshalb die Binde getragen. Und dennoch: "Das ist keine Raketenwissenschaft", ordnet der 96-Coach die Kapitänswahl ein.
Verantwortung als gemeinsame Aufgabe
Denn innerhalb der Mannschaft erwartet Wagner, dass mehrere Spieler Verantwortung übernehmen. "Ich will Verantwortung verteilen. Wir brauchen Verantwortung in so einem Konstrukt. Wenn nur einer die Verantwortung hat und alle anderen sich wegducken – davon bin ich kein Fan", erklärte der 38-Jährige.
Damit sind auch Spieler gefragt, die keine Kapitänsbinde tragen. Sie sollen sich ebenfalls einbringen und innerhalb der Mannschaft Führungsaufgaben übernehmen. Diese Aufgaben beginnen für Wagner bereits bei der täglichen Zusammenarbeit im Training. "Bei der neuen Generation brauchen wir schon mehrere Leader und müssen diese Führungsverantwortung auch unter der Woche verteilen", sagte der 96-Coach. Sein Wunsch: "Ich möchte viele Kapitäne und viel Verantwortung haben."
Mit dem Kapitän Richtung Magdeburg
Mit Stefan Teitur Thordarson soll am Donnerstag planmäßig auch der Kapitän wieder zur Mannschaft stoßen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen bereitet sich der Isländer dann auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg vor. Am Freitag steht um 13 Uhr noch eine öffentliche Einheit auf der Mehrkampfanlage an der Heinz von Heiden Arena an, ehe die Mannschaft am Nachmittag nach Magdeburg aufbricht. Dort sind Thordarson und seine Mitspieler am Samstag gefordert: Anpfiff in der Avnet Arena ist um 13 Uhr.
lk