Nachwuchs

Nachwuchs: Heimspielvorteil 96 (Kopie 1)

Spitzenspiel in der Regionalliga Nord! Am morgigen Samstag trifft unsere U23 im Beekestadion auf die Reserve des VfL Wolfsburg - es spielt der Erste gegen den Dritten. Ebenfalls am Samstag kommt es im Eilenriedestadion zum Duell der U19-Teams der beiden HSV's, während die U17 an gleicher Stelle den VfL Osnabrück empfängt.

U23: Erster gegen Dritter
Ein richtiger Härtetest wartet am morgigen Sonnabend auf die U23 und ihren Trainer Valérien Ismaël, wenn mit dem VfL Wolfsburg II der Tabellendritte im Beekestadion zu Gast ist. Während es für die jungen Roten darum gehen wird, die Tabellenführung zu verteidigen, wollen die "kleinen Wölfe" den Abstand auf 96 verringern, der sich derzeit noch auf stattliche neun Zähler beläuft.

Zusätzlichen Druck könnte das Spiel vom Holstein Kiel bei Victoria Hamburg aufbauen, das bereits heute Abend angepfiffen wird. Die "Störche" rangieren auf dem zweiten Platz und mit zwei Zählern weniger lauern sie darauf, Hannover vom Thron zu stoßen. "Wir kennen das schon, dass Kiel vorlegt. Davon lassen sich meine Jungs überhaupt nicht beeindrucken", weiß Ismaël auch um die mentalen Fähigkeiten seiner Mannschaft. 

Defensivstarke Wölfe
Es zählt also nur ein Sieg, Wolfsburg kommt aber nicht an die Leine, um Punkte herzuschenken. "Wir wollen auf jeden Fall etwas mitbringen", kündigte VfL-Coach Rüdiger Ziehl auf der Vereinshomepage an, der aber auch weiß, über welch großes Potential die U23 besonders im Angriff verfügt. "In der Offensive funktioniert Hannover richtig gut und hat in Kadah und Fuchs zwei sehr torgefährliche Spieler in seinen Reihen." 

Es verspricht eine interessante Partie zu werden, schließlich stellt 96 den besten Sturm der Liga (46 Tore), die Reserve der Wolfsburger hingegen hat die zweitwenigsten Gegentore (13) hinnehmen müssen. Der Trainer weiß, woran das liegt: "Wolfsburg bleibt hinten diszipliniert stehen und kontert gut, auch ihre Standardsituationen sind stets gefährlich. Sie achten darauf, dass die Null steht." Auf die U23 wartet nach alledem wieder ein Geduldsspiel, doch das kennen Ismaëls Mannen aus den zurückliegenden Partien nur zu gut. Wie sie damit zurecht gekommen sind? Sieben Spiele, sieben Siege. 

Ismaël kann bis auf den gesperrten Karwot auf das Personal der Vorwoche vertrauen. Von den Profis kommt Hiroki Sakai in den U23-Kader. 
mi

Anpfiff der Partie ist Samstag, 24. November um 14 Uhr im Beekestadion. 

>>Tabelle Regionalliga Nord<<

U19: Mit Rückenwind ins Nordderby
Die letzten drei Ligaspiele nicht verloren, dazu Eintracht Braunschweig im Viertelfinale des Conti-Cups mit 2:1 bezwungen - seit einigen Wochen geht es bei der U19 aufwärts. Ausdruck hat dieser Aufschwung in der Tabelle aber noch nicht so recht gefunden, 96 rangiert mit 11 Punkten auf Platz 10. 

Am morgigen Samstag hat das Team von Daniel Stendel aber die Chance, zumindest den HSV zu überholen, der mit 13 Zählern Rang 8 belegt. Dass dafür allerdings ein Sieg her muss, lässt sich leicht ausrechnen. Angesichts der jüngsten Trendumkehr spricht auch gar nicht so viel dagegen, dass den jungen Roten ein Dreier gegen die auch nur mäßig in die Saison gestarteten Hamburger gelingt, besonders in der Defensive präsentierte sich die U19 zuletzt deutlich verbessert. Am Samstag kann Stendel wieder auf die Viererkette bauen, die sich in den letzten vier Partien bewährt und eingespielt hat.

Kein Favorit
Kevin Krottke, bei den A-Junioren fürs Toreschießen verantwortlich, konnte nach seinen kleinen Tief gegen Chemnitz und im Pokalspiel gegen Braunschweig zudem mit insgesamt drei Toren zusätzliches Selbstvertrauen tanken. Das hat auch Stendel mit Freude zur Kenntnis genommen, der vor dem Anpfiff keinen zum Favoriten erklärt: "Dafür sind die Dinge bei beiden Teams zu ähnlich gelagert - viel Potential, zu wenig Punkte". Das mit den Punkten könnte aus 96-Sicht aber schon am Samstag besser aussehen.
mi 

Anpfiff der Partie ist Samstag, 24. November um 13 Uhr im Eilenriedestadion.

>>Tabelle A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost<<


U17: Neues aus dem Lazarett
Es vergeht in diesem Herbst keine Woche ohne neue Botschaften aus dem Verletzten- und Krankenlager der U17. In dieser Woche hat es beim Conti-Cup-Viertelfinalspiel beim TSV Havelse, das die Elf von Slaven Skeledzic nach guter Leistung mit 5:1 (2:1) für sich entschied, mit Polomka (Sprunggelenk) und Ehrcke (Schädelprellung) weitere Lädierte gegeben, und auch im Training haben sich Tim Dierßen und Waldemar Anton wehgetan. Außerdem sind Öztürk, Szagun und Timm krank, wer von den Genannten am morgigen Samstag wird spielen können, steht abgesehen von Niklas Ehrcke noch nicht fest.

"Wir müssen die Nacht abwarten", so Skeledzic, der aber für alle Eventualitäten einen Plan parat hat. "Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft zusammen bekommen, wir wollen mit aller Macht gewinnen!" Der Trainer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, die Personallage macht es ihm und seinem Team im Kampf um die Tabellenspitze aber natürlich nicht leichter. Die anstehende Hürde kommt diesmal aus Osnabrück und ist eine echte Wundertüte, wie der Coach beobachtet hat. "Gegen gute Cottbuser haben sie stark gespielt und einen Punkt geholt, sie hatten aber auch immer mal wieder etwas schwächere Auftritte dazwischen."

Aufgepasst bei den Standards
Der VfL überzeugt besonders durch seine Standardsituationen, die von dem auffälligen Niko Kijewski, auf den es auch sonst zu achten gilt, gut hereingetreten werden. "Osnabrück verfügt über eine Reihe groß gewachsener Spieler. Wir müssen aufpassen, in der eigenen Hälfte keine unnötigen Freistöße und Ecken zu provozieren", weiß Skeledzic, wo die Qualitäten der Gäste unter anderem liegen. Dennoch beschäftigt sich die U17 nicht über die Maßen mit dem Tabellenneunten. "Wichtig ist, dass wir schnell in unser Spiel finden", beschreibt der Trainer die Marschroute. 

Schaffen das die B-Junioren, dann ist der Sprung zurück an die Tabellenspitze sehr gut möglich - trotz Personalnotstand.
mi

Anpfiff der Partie ist Samstag, 24. November um 13 Uhr im Eilenriedestadion

>>Tabelle B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost<<