Nachwuchs

U17: Zum Schluss gegen die "Wölfe"

Am bevorstehenden Sonntag gilt es ein letztes Mal für die U17, die mit dem VfL Wolfsburg den direkten Tabellennachbarn im Eilenriedestadion empfängt. Im Niedersachenderby geht es nicht nur ums Prestige, sondern auch darum, wer am Ende der Saison Tabellendritter wird.

"Es geht um die Vorherrschaft"
Sie hatten sich mehr gewünscht, sie hatten gehofft, an einem letzten spannenden Spieltag doch noch um Platz zwei mitspielen zu können, doch am Ende einer von vielen Verletzungen geprägten Junioren-Bundesliga-Saison geht es für die Mannschaft von U17-Coach Slaven Skeledzic "nur" noch um Rang drei. 

"Es wäre für uns natürlich großartig gewesen, hätten wir am letzten Spieltag noch die Chance gehabt, um den zweiten Tabellenplatz mitspielen zu können. Jetzt bleibt uns das Duell gegen einen niedersächsischen Konkurrenten, gegen den wir uns mit aller Entschlossenheit durchsetzen wollen", sagte Skeledzic vor dem Heimspiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg.

Es geht in diesem Duell nicht nur um die Abschlussplatzierung, es geht auch ums Prestige. Bereits im Finale des Conti-Cups, das die jungen Roten verdient mit 2:1 für sich entscheiden konnten, wurde die Brisanz dieses Duells deutlich. "Nach Spielen steht es 1:1. Wir haben den Landespokal gewonnen, die Wolfsburger das Hinspiel in der Liga. Wir wollen sie hinter uns lassen", beschreibt der Trainer, warum er auch in dieser an sich bedeutungslosen Partie kein Nachlassen duldet.

Wolfsburg reicht ein Unentschieden
Das gilt auch die Gäste, denen wegen des besseren Torverhältnisses ein Remis genügen würde, um den dritten Platz zu behaupten. "Ein Unentschieden reicht uns in Hannover. Das ist unser Ziel am Sonntag", wird VfL-Trainer Manfred Mattes auf der Vereins-Homepage zitiert. 

Gegen die "Wölfe" wird Skeledzic einigen seiner Jungs Spielzeit geben, die in dieser Spielzeit nicht so oft auf dem Platz standen; für sie ist es eine Möglichkeit, sich zu beweisen, ehe einige von ihnen zu den A-Junioren wechseln - oder den Verein verlassen.

Fest steht bereits, dass Norman Quindt, Niklas Ehrcke, Samir Kasumovic und Morten Timm in der kommenden Saison nicht mehr für Hannover 96 spielen werden, während die Stammspieler Valmir Sylejmani, Niklas Teichgräber, Onur Capin und Tim Dierßen mit den Profis ins Sommer-Trainingslager fahren werden. Nicht spielen kann am letzten Spieltag Fynn Arkenberg, der sich im Training einen Haarriss im Schienbein zugezogen hat. Auch Toni Neubauer, der am kommenden Mittwoch erneut am Meniskus operiert werden muss, und Sirk Ruben Kisch fallen ebenfalls aus. 
mi

Anpfiff der Partie ist Sonntag, 2. Juni um 11 Uhr im Eilenriedestadion.

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