NIEMALSALLEIN

Im Interview mit hannover96.de sprach Berlins Neuzugang Salomon Kalou über die Gründe, warum er aus Frankreich nach Deutschland wechselte, den Saisonstart mit der Alten Dame und über eine seiner besonderen "Macken".

/ Profis

 

Salomon, nach Deinem zweijährigen Gastspiel beim nordfranzösischen Erstligisten OSC Lille bist Du zu Hertha BSC in die deutsche Hauptstadt gewechselt. Was waren die ausschlaggebenden Gründe, an die Spree zu wechseln?

Salomon Kalou: Viele wollen in der Bundesliga spielen, besonders nach dieser WM. Für mich ist Hertha BSC eine große Herausforderung. Das ist ein aufstrebender Verein, die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht. Hinzu kommt, dass das Stadion, Herthas Fans und natürlich die Metropole Berlin fantastisch sind.  

Acht Spiele hast Du nun in der höchsten deutschen Spielklasse absolviert. In den Partien gelangen Dir bislang vier Tore – zuletzt bei der Auswärtsniederlage beim Aufsteiger SC Paderborn. Wie schätzt Du Deine bisherigen Leistungen in der Fußball-Bundesliga ein? Bist Du in Berlin schon angekommen?  

Salomon Kalou: Für mich persönlich war das ein guter Start. Trotzdem bin ich noch in der Eingewöhnungsphase. Die fällt natürlich umso leichter, wenn ich auch treffe.  

In der Ferne lief bei der alten Dame wie bei 96 noch nicht viel zusammen: Bisher konntet Ihr lediglich einen Punkt in einem fremden Stadion holen. Dafür stehen im Berliner Olympiastadion drei Siege, ein Remis und nur eine Niederlage zu Buche. Die letzten drei Heimspiele - gegen den VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart und Hamburger SV – wurden allesamt gewonnen. Was versprichst Du Dir von der Begegnung am Freitag gegen Hannover 96?  

Salomon Kalou: Wir wollen den vierten Heimsieg in Folge, zweifeln nicht an unserer Stärke als Mannschaft. Zu Hause sind wir bisher sehr überzeugend aufgetreten, mit der gewissen Selbstverständlichkeit, die ein gutes Heimteam braucht.  

Aktuell rangiert Dein Team auf dem 13. Tabellenplatz der Bundesliga, im Pokal musstet Ihr Euch dem Drittligisten Arminia Bielefeld nach Elfmeterschießen geschlagen geben. Ein Saisonverlauf, den Ihr Euch sicherlich anders vorgestellt. Wohin wird es für die Hertha nun gehen? Und wo wird die alte Dame am Saison Ende in der Tabelle stehen?  

Salomon Kalou: Über das Ende der Saison brauchen wir derzeit nicht sprechen. Wir müssen die Spielweise, die uns im Olympiastadion stark macht auch, auswärts zeigen. Dann mache ich mir keine Sorgen.

Eine Deiner "Macken", so sagtest Du selbst, ist Deine Vorliebe für ausgefallene Frisuren. So hattest Du unter anderem bereits eine einrasierte Spinne auf dem Hinterkopf. Was können wir zum Freitagspiel gegen die Roten für eine Haarpracht von Dir erwarten?  

Salomon Kalou: Für Freitag ist keine Veränderung geplant. (lacht) Vielleicht lasse ich mir irgendwann noch etwas Besonderes einfallen. Aber als 29 Jähriger muss das auch nicht mehr sein.

Vielen Dank für das Interview!

 

NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen