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Von Debüts, Comebacks und WM-Hoffnungen

Fünf Spieler von Hannover 96 waren in dieser Länderspielperiode für ihre Nationalteams im Einsatz. Während ein Talent sein Nationalmannschaftsdebüt feierte, sammelten andere wertvolle Spielzeit oder kämpften um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

/ Profis
Stefan Thordarson im blauen Island-Dress am Ball.
Stefan Teitur Thordarson war in der Länderspielpause fast 100 Minuten im Einsatz. (Foto: IMAGO / NurPhoto)

Virgil Ghita: Wichtige Spielminuten nach dem Playoff-Duell
Für Virgil Ghita begann die Länderspielpause mit einem besonderen Spiel: Im WM‑Playoff traf Rumänien am 26. März in Istanbul auf die Türkei. Die "Tricolorii" musste sich knapp mit 0:1 geschlagen geben – Ghita blieb ohne Einsatz, Rumäniens WM‑Hoffnungen waren mit der Niederlage beendet.

Vier Tage später stand der Innenverteidiger im Testspiel gegen die Slowakei in der Startelf. Rumänien unterlag zwar mit 0:2, Ghita absolvierte jedoch die vollen 90 Minuten und sammelte damit internationale Spielpraxis.

Ime Okon: 180 Minuten im Kampf um einen Platz im WM-Kader
Für Ime Okon war die bereits die Nominierung ein schönes Signal: Erstmals seit seinem Wechsel nach Hannover wurde der Innenverteidiger wieder für die südafrikanische A‑Nationalmannschaft berufen. Mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft erklärte Okon vorab: "Diese Turniere sind das, wovon jedes Kind träumt, das mit Fußball aufwächst."

Der 22‑Jährige nutzte seine Gelegenheit. Beim 1:1 gegen Panama in Durban stand Okon über 90 Minuten auf dem Platz. Auch beim zweiten Vergleich am 31. März in Kapstadt erhielt er das Vertrauen des Trainerstabs und spielte erneut über die volle Distanz. Südafrika unterlag Panama in diesem Spiel mit 1:2.

Elias Saad: Zwei Einsätze beim Vier-Nationen-Turnier
Tunisiens Nationalspieler Elias Saad nutzte die Länderspielpause ebenfalls, um sich für einen Platz im WM-Kader zu empfehlen. Beim Vier‑Nationen‑Turnier in Kanada kam der Flügelspieler in beiden Partien zum Einsatz.

Im ersten Spiel gegen Haiti (1:0) wurde Saad in der 84. Minute eingewechselt. Der Siegtreffer fiel bereits früh in der siebten Spielminute. Gegen Gastgeber Kanada stand er in der Startelf und wurde nach 58 Minuten ausgewechselt – die Begegnung endete mit einem torlosen Remis.

Saad hatte im Vorfeld betont, wie besonders es für ihn sei, das Trikot Tunesiens zu tragen, und dass eine WM-Nominierung zu den bedeutendsten Momenten seiner Karriere zählen würde. Für Tunesien stehen vor dem WM-Auftakt gegen Schweden im Juni weitere Tests gegen Österreich und Belgien an.

Stefan Thordarson: Fast 100 Minuten Einsatzzeit in Toronto
Auch Stefan Thordarson war beim Turnier in Kanada im Einsatz. Beim 2:2 gegen den Gastgeber wurde der Mittelfeldspieler nach 68 Minuten eingewechselt. Im zweiten Spiel gegen Haiti stand er in der Startelf und wurde nach 73 Minuten ausgewechselt – kurz vor dem späten Ausgleich der Haitianer in der 88. Minute (1:1).

Für Thordarson war die Länderspielpause eine Gelegenheit, sich im isländischen Nationalteam weiter zu etablieren.

Mwisho Mhango: Debüt und internationale Erfahrungen
Eine der schönsten Geschichten der Länderspielperiode schrieb 96‑Talent Mwisho Mhango. Der 18‑Jährige feierte beim 0:0 gegen Sambia sein Debüt für die Nationalmannschaft Malawis und stand 70 Minuten auf dem Platz.

Das zweite Spiel im Rahmen des Turniers ging mit 0:1 gegen Botswana verloren – Mhango kam dabei nicht zum Einsatz. Für den jungen Mittelfeldspieler war die Nominierung dennoch ein großer Schritt: Erst seit September 2025 lebt er im Internat der 96‑Akademie - die Berufung ins A‑Nationalteam Malawis ist eine schöne Entwicklung.
lk

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