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Jörg Schmadtke und Julian Battmer äußern sich zur neuen U21-Liga

Mit der neuen U21-Liga entsteht ein zusätzlicher Wettbewerb, der in der kommenden Saison erstmals durchgeführt werden soll. Inwiefern der Ausbildungsweg, den Hannover 96 verfolgt, damit sinnvoll ergänzt wird, wie der Klub das geplante Format bewertet und welche Chancen es bietet, kommentieren 96-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und 96-Akademieleiter Julian Battmer.

/ Akademie
Spieler der 96-Akademie.
Ab Sommer gibt es einen neuen U21-Wettbewerb. (Foto: 96/Kühne)

DFL beschließt neuen Wettbewerb
Bei der DFL-Mitgliederversammlung am 3. März wurde einstimmig beschlossen, dass es ab der kommenden Saison einen weiteren Wettbewerb geben wird. Die U21-Liga ist ein Zusatzangebot für die 36 Erst- und Zweitligaklubs und ergänzt das bestehende Ligasystem, ohne dass zweite Mannschaften aus den bisherigen Wettbewerben ausgegliedert werden. Der Wettbewerb erfordert keine zusätzlichen Teams, sondern richtet sich an bereits vorhandene Spieler im Übergangsbereich der Altersklassen U17 bis U21. Pro Mannschaft dürfen zudem bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden, um sowohl junge Talente gezielt zu fördern als auch beispielsweise verletzten Spielern nach längeren Pausen die Rückkehr in den Spielbetrieb zu erleichtern.

Zwei Serien à drei bis sechs Spiele
Das Format sieht zwei eigenständige Serien im Liga-Modus vor, deren jeweils beste Mannschaften sich für ein Finalturnier qualifizieren, sodass nach aktuellen Planungen pro Halbserie drei bis sechs Spiele absolviert werden. Die Teilnahme an der U21-Liga erfolgt freiwillig. Für Hannover 96 fügt sich das neue Format inhaltlich und konzeptionell in den eingeschlagenen Ausbildungsweg im wichtigen Übergangsbereich vom Nachwuchs- in den Profibereich ein, denn es sorgt für zusätzliche Spielpraxis. Gleichzeitig ermöglicht das dosierte Spielpensum eine gezielte Belastungssteuerung und flexible Einsatzplanung. Die Trainingsarbeit, die bei Hannover 96 speziell die individuelle Förderung des einzelnen Spielers im Fokus hat, wird nicht tangiert, sondern ergänzt.

"Ausbildungsarbeit der Akademie weiter stärken"
96-Geschäftsführer Jörg Schmadtke über den neuen Wettbewerb: "Der U21-Wettbewerb bietet eine zusätzliche Möglichkeit, die Entwicklung unserer Talente in der Akademie im Übergangsbereich sinnvoll zu unterstützen." Mit Blick auf die praktische Umsetzung ergänzt er: "Noch sind einige organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen festzulegen und zu konkretisieren. Wir sehen darin grundsätzlich aber einen praktischen Weg für zusätzliche Spielpraxis, die in dem Alter ein wichtiger Entwicklungsbaustein ist. Dementsprechend stehen wir dem wohlwollend gegenüber und werden den Prozess positiv begleiten."

"U21-Wettbewerb passt sehr gut zu unserem 96-Weg"
Auch Julian Battmer sieht in dem Wettbewerb eine passende Ergänzung der bestehenden Strukturen: "Der neue U21-Wettbewerb passt gut zu unserem 96-Weg, weil er unseren Talenten mehr Spielzeit auf entsprechendem Niveau ermöglicht." Besonders die Verbindung mit dem bewährten U23-Konzept sei dabei entscheidend: "Das Format ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem erfolgreichen Konzept mit der U23. So können wir junge Spieler noch gezielter entwickeln und ihren Übergang in den Profibereich weiter stärken. Genau diese Verbindung aus individueller Förderung und Wettkampfpraxis ist zentral für unseren Ausbildungsansatz." Die neue U21-Liga kann somit die Entwicklungsmöglichkeiten zwischen Nachwuchs- und Profibereich erweitern und einen weiteren strukturellen Baustein darstellen, um Talente kontinuierlich, individuell und wettkampforientiert auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
mi

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