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Peter Braund kehrt nach England zurück

Peter Braund hat sich zum 1. März Ipswich Town angeschlossen. Mit dem englischen Zweitligisten ist der bisherige 96-Scout seit Kindheitstagen verbunden. Dennoch ist es für ihn kein leichter Abschied.

/ Profis
Peter Braund im blauen Poloshirt und mit einer Wasserflasche in der Hand.
Peter Braund beim 96-Training (Foto: 96/Kaletta)

Rückkehr in die Heimatregion
"Ich komme aus der Region um Ipswich", erklärt Braund. "Mit drei Jahren war ich dort das erste Mal im Stadion." Beim aktuellen Tabellendritten der Championship übernimmt der gebürtige Engländer den Posten des Head of European Scouting. "Der Kontakt kam im Herbst letzten Jahres zustande und wir sind uns dann zügig einig geworden. Dort tätig zu sein bei dem Klub, der meine Kindheit und Jugend geprägt hat und mit dem ich mein ganzes Leben lang verbunden bin, ist für mich eine ganz besondere Chance, die ich nicht ausschlagen wollte."

Zweite 96-Zeit endet
So endet Braunds zweite Zeit bei Hannover 96 nach rund zwei Jahren – im April 2024 war er zurückgekehrt, nachdem er bereits von Januar 2007 bis August 2010 für 96 gescoutet hatte, seinerzeit als Chefscout. Die längste Zeit seiner Karriere war er für Manchester United tätig. Weitere Stationen waren Tottenham Hotspur, Aarhus GF und Grasshoppers Zürich.

Daumen für 96 sind gedrückt
"Ich muss sagen, dass mir der Abschied von Hannover 96 sehr schwerfällt", gibt der 60-Jährige zu. "Ipswich, Man United und 96 – das sind meine Klubs." Den Kontakt an den Maschsee will er halten, insbesondere zu 96-Geschäftsführer Jörg Schmadtke sowie seinen bisherigen Kollegen aus dem Sportlichen Bereich und von der Geschäftsstelle. "Ich werde sicherlich weiterhin sehr eng verfolgen, was hier in Hannover passiert. Meine Daumen sind fest gedrückt."

Im Scouting "vernünftig aufgestellt"
Jörg Schmadtke erklärt: "Unter Berücksichtigung der speziellen Umstände ist die Entscheidung von Pete sicherlich nachvollziehbar, auch wenn es sehr bedauerlich ist, ihn nicht mehr bei uns zu haben." Mit Beginn seiner Tätigkeit zu Jahresbeginn wusste Schmadtke um die Pläne Braunds. "Ich habe vom Start an Kenntnis davon gehabt und konnte es daher in alle Überlegungen für den Bereich einfließen lassen." Das eigene Team im 96-Scouting bleibt auch weiterhin bestehen und wird künftig durch die Hinzunahme externer Dienstleister ergänzt. "Damit sind wir vernünftig aufgestellt."

Mit Blick auf Braund ergänzt Schmadtke: "Es zeichnet Pete aus, dass er sich bis zum letzten Tag bei uns voll eingebracht hat. Wir wünschen ihm persönlich und natürlich auch im Job alles Gute und viel Erfolg bei der neuen Station."

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