NIEMALSALLEIN

Titz sieht "nur noch Spiele, in denen es um ganz viel geht"

Zehn Spiele verbleiben in dieser Saison - und Cheftrainer Christian Titz richtet den Blick auf eine intensive Schlussphase. "Du hast jetzt nur noch Partien in denen es um ganz viel geht", ordnet der Coach ein und sieht sein Team dafür gewappnet.

/ Profis
Christian Titz gestikuliert auf dem Trainingsplatz.
Christian Titz schärft den Fokus für die kommenden Wochen. (Foto: 96/Redaktion)

Entscheidende Phase der Saison
Die 2. Bundesliga geht in ihre entscheidende Phase – und Hannover 96 mischt konstant im oberen Tabellendrittel mit. Fünf Mannschaften haben sich dort festgesetzt, alle im Abstand von nur zwei Punkten. 96 rangiert aktuell auf Platz fünf, punktgleich mit Darmstadt und Elversberg (45 Zähler) und nur knapp hinter der Tabellenspitze.

Der Abstand, der nach der Hinrunde noch acht Punkte betrug, ist inzwischen deutlich geschrumpft. Für Cheftrainer Christian Titz ist diese Entwicklung vor allem Ausdruck kontinuierlicher Arbeit – und kein Grund, den Blick auf das Wesentliche zu verlieren. "Da sind jetzt fünf Teams oben, drei davon werden am Ende die ersten drei Plätze belegen", ordnet Titz die Lage ein. "Du hast jetzt nur noch Spiele, in denen es um ganz viel geht."

Ein erfahrener Trainer bleibt bei seiner Linie
Mit inzwischen 136 Spielen als Cheftrainer in der 2. Bundesliga bringt der Fußballlehrer Titz ein Feingefühl dafür mit, wann die Saison in eine sensible Phase tritt. Gerade deshalb betont er, wie wichtig es ist, kontinuierlich zu arbeiten und das eigene Punktelevel stabil zu halten. "Wir haben oben den Rückstand um einige Punkte verkürzt", sagt der 54-Jährige. "In jeder Saison gibt es Phasen, in denen es besser oder schlechter läuft. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es in den letzten sechs Spielen um alles geht. Da kommt es aufs Nervenkostüm an."

Aktuell sieht er sein Team auf einem guten Weg, der weiter konsequent gegangen werden muss. "Wir sind gerade noch in diesem Zwischen-Step drin, regelmäßig zu punkten, um in der Spitzengruppe zu bleiben."

Stabilität durch defensive Geschlossenheit
Ein wesentlicher Baustein der jüngsten Entwicklung ist die verbesserte Balance in der Arbeit gegen den Ball. Zwei Spiele in Folge ohne Gegentor sind einen Ausdruck dieses Trends. "Wir lassen wenig zu, wissen auch, wie wichtig das ist – die langen Schläge und die Eingaben zu verteidigen. Das wird wichtig bleiben. Ich sage immer: Wir müssen diesen Stress ertragen."

Das Beispiel Bielefeld zeigt diese Entwicklung deutlich: Zwar kamen die Gastgeber auf 22 Abschlüsse, ernsthafte Gefahr entstand daraus jedoch kaum. "Das wirkt viel, aber es war ja kaum ein gefährlicher dabei. Auch in der Hinrunde haben wir wenige Chancen zugelassen, aber es waren oftmals gleich die ersten Gelegenheiten drin."

Der Blick richtet sich ausschließlich auf Fürth
Spekulationen über Szenarien in der Tabelle schiebt Titz entschieden beiseite. Für ihn zählt das nächste Spiel – eine Grundhaltung, die er klar an die Mannschaft weitergibt. "Ich beschäftige mich damit jetzt nicht. Ich möchte unser Heimspiel gegen Fürth gewinnen. So simpel ist es – und umso wichtiger ist es, dass das so auch in den Köpfen der Spieler drin ist."

Auch vor vermeintlichen Selbstverständlichkeiten warnt der Coach. Die Konzentration und Intensität müsse in jeder Trainingseinheit spürbar hoch sein, "sonst verlierst du ein, zwei Prozent an Fokus, und das darf nicht passieren."

Titz betont zudem, dass Fürth trotz Tabellenlage ein Gegner mit hoher Qualität sei – und mit ebenfalls großem Punktbedarf. "Es wird nicht leicht gegen Fürth. Wir brauchen die Punkte, um oben dabeizubleiben, und Fürth braucht jeden Punkt gegen den Abstieg." Für das Team rund um Enzo Leopold & Co., besteht gegen Greuther Fürth die Chance auf den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen. Seid dabei – hier geht es zu den Tickets.
lk

NEWSCENTER
RSS Feed
Fanartikel
Business
Arena
Datenschutz
Kontakt
Medien
Sitemap
Tickets
Navigation
Schließen