NIEMALSALLEIN

"Am Ende war es eine echte Willensleistung von uns"

Nach dem 2:2 auf Schalke sprechen Enzo Leopold, Benedikt Pichler und Maurice Neubauer über die 90 Minuten am Sonntagnachmittag. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer Christian Titz und Miron Muslic ihr Fazit.

96-Cheftrainer Christian Titz: Es war ein Spiel, das für uns nicht gut angefangen hat. Wir wussten natürlich um die Qualität von Karaman und Dzeko in der Box. Sie sind dann in diese beiden Situationen gekommen. Inhaltlich haben wir versucht, etwas zu verändern. Wir mussten in der zweiten Hälfte geduldig bleiben, aber haben uns nach der Roten Karte natürlich auch erst einmal schwergetan, Torchancen zu kreieren. Aber es war wichtig, dass wir mit diesem Erfolgserlebnis in der Nachspielzeit vom Platz gehen. Ich stand draußen und habe mir einfach gewünscht, dass wir noch mal diese eine Aktion reinbringen. Deswegen hatten wir den Benedikt Pichler eingewechselt. Die Jungs haben nie aufgegeben und immer weitergemacht.

Schalke-Coach Miron Muslic: Die Jungs haben heute ein Top-Spiel gemacht, was bei einem Gegner wie 96 auch notwendig ist. Sie spielen ihr Spiel mit Vertrauen und Selbstbewusstsein durch. Wir haben sie in der ersten Halbzeit permanent unter Druck gesetzt. Dass muss man aber auch durchhalten. Wir haben dann zwei außerordentlich schöne Tore erzielt. Hannover hatte aufgrund der Spielphilosophie und Qualität auch zwei Situationen, wo sie durchgekommen sind. Die Rote Karte hat immensen Einfluss aufs Spiel genommen. Nichtsdestotrotz haben wir die Situationen angenommen und nicht viel zugelassen. Dann kommt der Elfmeter, den verteidigen wir auch weg. Vielleicht zu emotional, weil wir nach der Ecke direkt das Gegentor bekommen. Mit der letzten Aktion gibt es dann das 2:2. Für diese starke Leistung haben wir eigentlich den Dreier verdient. Für uns fühlt es sich brutal an.

Enzo Leopold am Sky-Mikrofon.
Enzo Leopold nach dem Abpfiff auf Schalke (Foto: 96/Redaktion)

96-Kapitän Enzo Leopold: Wir haben uns gerade in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, gehen mit einem Rückstand in die Halbzeit. Wir haben uns viel vorgenommen für die zweite Halbzeit, dann spielt uns die Rote Karte natürlich in die Karten. Schalke verteidigt aber auch super, das machen sie richtig gut in Unterzahl. Ich bin einfach überglücklich, dass wir mit der letzten Aktion heute das Unentschieden holen. In der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, wie es aussehen und was passieren kann, wenn wir richtig Dynamik aufnehmen. Am Ende war es eine echte Willensleistung von uns. Ich finde, dass es ein intensives Spiel beider Mannschaften war.

96-Torschütze Benedikt Pichler: Wenn man 0:2 auf Schalke hinten ist, zeugt es von sehr viel Mentalität, dass wir den Punkt noch mitnehmen. Es ist für uns sehr, sehr wichtig, dass wir uns da nochmal zurückkämpfen. Natürlich macht es auch mich stolz, dass ich der Mannschaft mit einem Tor helfen konnte. Dass sie es mit ihrer groß gewachsenen Abwehr gut wegverteidigen, das weiß man. Die Rote Karte spielt uns natürlich in die Karten, hat aber in der defensiven Kompaktheit Schalkes nicht viel verändert. Es war also zu erwarten, dass es auch in Überzahl schwer wird. Gerade hinten raus in einer Saison, wird der Kopf immer wichtiger. Wenn du in so einem Spiel Moral beweist, in dem jeder gegen dich ist - bis auf unsere wirklich starken Auswärtsfans - ist das ein Mutmacher, der jedem von uns Kraft gibt.

96-Defensivmann Maurice Neubauer: Wir sind heute nicht gut ins Spiel gekommen. Die erste Hälfte war nicht gut, aber wir sind dann in die Halbzeit gegangen und haben alle zusammen gesprochen, dass hier heute noch was möglich ist. Die zweite Hälfte war dann auch eine gute Willensleistung. Gerade mit dem Tor in der letzten Minute war es umso schöner, hier heute noch was mitzunehmen.

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