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Waldemar Anton erinnert im Sportstudio an einen besonderen Moment bei Hannover 96

Im aktuellen Sportstudio blickt der gebürtige Hannoveraner und ehemalige 96-Spieler Waldemar Anton gemeinsam mit seinem damaligen Trainer Daniel Stendel, heute Cheftrainer der 96-U23, auf einen Moment zurück, der beide bis heute verbindet.

/ Profis
Waldemar Anton auf dem Spielfeld im roten 96-Trikot. Rechts oben ein Bildausschnitt von Anton aus dem Sportstudio.
Waldemar Anton war neun Jahre lang bei Hannover 96. (Foto: 96/Kaletta/ZDF)

Rückblick im sportstudio
Im aktuellen sportstudio des ZDF sprach Anton im Gespräch mit Moderatorin Katrin Müller‑Hohenstein über einen prägenden Moment aus seiner U19‑Zeit. Zuvor war ein Videoausschnitt mit Daniel Stendel eingespielt worden, der Anton damals als U19‑Trainer bei Hannover 96 betreute.

"Vor einiger Zeit hatten wir ein Gespräch um Glauben und Ziele. Das ist eine Geschichte, die ich ewig mit ihm verbinden werde", schilderte Stendel. Die Situation datiert aus der Saison 2013/14, in der die U19 von Hannover 96 um den Einzug in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft spielte.

Der letzte Spieltag der U19‑Bundesliga
Vor dem 26. und letzten Spieltag der A‑Junioren‑Bundesliga Nord/Nordost lag Hannover 96 mit 52 Punkten auf Tabellenplatz zwei. Hertha BSC folgte mit 51 Zählern auf Rang drei. Platz zwei hätte die Qualifikation für die Endrunde bedeutet.

Während Hertha beim bereits qualifizierten Tabellenführer VfL Wolfsburg gewann, stand es bei 96 zeitgleich auswärts beim FC Carl Zeiss Jena 2:2 – ein Ergebnis, das nicht gereicht hätte. Zusätzlich sah Waldemar Anton in der 80. Minute die Gelb‑Rote Karte, Hannover spielte die Schlussphase in Unterzahl.

Waldemar Anton (links) und Daniel Stendel besprechen sich.
Waldemar Anton (links) und Daniel Stendel verbinden viele gemeinsame Jahre. (Foto: IMAGO / MIS)

"Trainer, wir schaffen das"
Stendel blieb diese Situation in besonderer Erinnerung: "Für mich war der Zug abgefahren. 'Waldi' kam auf mich zu und meinte: 'Trainer, wir schaffen das. Ganz sicher!'“, verrät der 52-Jährige. "Eine Situation, in der der Trainer den Spieler aufbaut - das war schon besonders."

In der 90.+4 Minute erzielte 96 doch noch den entscheidenden Treffer zum 3:2-Sieg. "Wir haben es am Ende geschafft, seitdem glaube ich an alles und weiß auch, dass er alles erreichen kann", verdeutlichte der heutige Cheftrainer der U23 die Verbindung zu seinem ehemaligen Spieler. Hannover zog in die Endrunde ein und setzte sich dort im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg durch. Erst das Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft ging gegen die TSG Hoffenheim verloren.

Auch Anton erinnerte sich im sportstudio an diese Phase: "Das war wirklich eine Zeit, die mir gezeigt hat, dass es als Fußballer so wichtig ist, dran zu glauben, wenn man etwas erreichen möchte“, sagte der 29-Jährige. "Im letzten Spiel habe ich sogar die Rote Karte bekommen und uns hat ein Tor gefehlt. Am Ende haben wir das Tor trotzdem noch gemacht."

31-Profispiele unter Stendel
Aufgewachsen im hannoverschen Stadtteil Mühlenberg, begann Anton beim Mühlenberger SV mit dem Fußball, ehe er früh von Hannover 96 gescoutet und in die Jugendabteilung des Klubs aufgenommen wurde. Über die U17 und U19 führte sein Weg schließlich in den Profibereich. Auch dort kreuzten sich die Wege des Innenverteidigers und Trainer Stendel erneut.

Als Stendel in der Saison 2015/16 zunächst Interims- und später Cheftrainer der Lizenzmannschaft wurde, setzte er Anton regelmäßig ein. 31‑mal stand dieser unter ihm für die Profis auf dem Platz – häufiger als jeder andere in der Amtszeit des Trainers. Insgesamt absolvierte Anton 92 Pflichtspiele unter Stendel, nur Fynn Arkenberg kam unter dem Fußballlehrer noch häufiger zum Einsatz (156). In seinen fünf Saisons bei der Lizenzmannschaft kam der Innenverteidiger auf 137 Pflichtspiele für die 96‑Profis. Heute ist der gebürtige Hannoveraner Stammspieler bei Borussia Dortmund und deutscher Nationalspieler (12 Einsätze). 
lk

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