NIEMALSALLEIN

Tolle Bilanz der Abteilung Handicapsport

Holger Apitius, Leiter der Abteilung Handicapsport, kann auf ein mehr als ereignisreiches erstes Halbjahr zurückblicken. „Es war viel los, und ich möchte an dieser Stelle einmal Danke sagen – bei allen Helferinnen und Helfern, aber auch bei den Verantwortlichen des Vereins – für die Unterstützung“, sagt Holger Apitius. „Ohne die vielen helfenden Hände wäre manche Aktion gar nicht möglich gewesen.“ Doch ohne ihn – das muss hier auch einmal deutlich festgehalten werden – wäre wahrscheinlich gar nichts oder kaum etwas von den vielen tollen Aktionen machbar gewesen, die im Namen des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. durchgeführt wurden.

Die 96erInnen posieren mit dem Gastgeber.
Die Abteilung Handicapsport blickt auf ein ereignisreiches erstes Halbjahr zurück (Foto: Dr. Patrick Nösel)

„Lebendige“ Abteilung
 Inklusion und Hannover 96, das passt. Die Abteilung ist mehr als lebendig und entwickelt sich zu einem Multi-Anbieter für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. In vielen Abteilungen wird Sport für Menschen mit Handicap angeboten und integriert. „Ziel ist es, dass zunehmend die Abteilungen die Regie eigenständig übernehmen, sodass maximal noch eine übergeordnete Koordination und Hilfestellung nötig ist, wenn Fragen oder Probleme auftauchen.“ 

Schwedenfahrt mit Unterstützung
Immer mehr integriert werden sollen auch Mitarbeitende der Verwaltung und der einzelnen Arbeits- und Aufgabengebiete im Vereinszentrum. Eine erste Maßnahme ist die Teilnahme am Gothia-Fußball-Cup, der vom 12. bis 17. Juli in Schweden stattfindet. „Wir haben uns über Special Olympics Deutschland beworben und sind eingeladen worden. Es ist die dritte Teilnahme, nach 2022 und 2023. Wir werden begleitet und unterstützt von zwei Mitarbeitenden aus dem VZ, die uns helfend zur Seite stehen.“ So sollen auch Mitarbeitende Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen, die unter einem Handicap leiden. „Es ist etwas völlig anderes, ob ich tagsüber im normalen Arbeitsprozess mit Menschen mit Handicap arbeite oder zu tun habe, oder ob ich sie über einige Tage hinweg rund um die Uhr betreue“, weiß Holger bestens aus eigener Erfahrung. So soll zu der bereits super funktionierenden Integration ein weiterer Schritt ins „normale“ Miteinander erfolgen. In Schweden werden rund 15 SportlerInnen mit Handicap dabei sein.

Blindenfußball überaus erfolgreich
Besonders erfolgreich war zuletzt auch der Aufbau der Blindenfußball-Gruppe. Unter anderem erwähnt Holger dabei das Girls-Camp. Insgesamt, so schätzt der Abteilungsleiter, waren es wohl so ca. 30 Events, die innerhalb des Vereins im ersten Halbjahr 2026 organisiert und erfolgreich durchgeführt wurden.

Etliche Termine im zweiten Halbjahr geplant
Für das zweite Halbjahr stehen ebenfalls schon etliche tolle Veranstaltungen im Raum. Allen voran das Inklusionssportfest am 16. August sowie natürlich auch die Teilnahme am Sommerfest von Hannover 96 am 23. August. Nicht zu vergessen ist der Wunsch, erneut Japan besuchen zu können. „Aufgrund der fabelhaften Außendarstellung unserer HandicapfußballerInnen für den Verein im vergangenen Jahr ist es nicht ausgeschlossen, dass sich eine Einladung wiederholen könnte.“

Toll integriert: Kevin und Tim!
Ganz besonders liegt Holger Apitius aber auch die Integration von Menschen mit Handicap auf den ersten Arbeitsmarkt am Herzen. Hier geht Hannover 96 mit zwei guten Beispielen voran: Kevin Struß und Tim Sander. „Beide sind super integriert – Kevin in der Verwaltung und Tim an der Seite von Thorsten Scheidler, unserem Facility Manager.“

Mit „Social-Days“ Kontakte in die Wirtschaft knüpfen
Weiter forcieren möchte Holger Apitius auch die sogenannten „Social-Days“. Dabei besuchen Delegationen aus Firmen, Unternehmen und Einrichtungen den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V., um sich über gelingende Integration zu informieren und zugleich den Verein mit seinen vielfältigen Strukturen besser kennenzulernen. „Ziel ist es auch, dass die Unternehmen, welche die Social-Days genießen, eventuell ebenfalls Menschen mit Beeinträchtigung auf dem ersten Arbeitsmarkt einstellen.“ Hier hofft Holger auf Interesse der Unternehmen: „Einfach bei mir melden!“

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