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Zweitliga-Wiedersehen nach mehr als 30 Jahren

Zwei Mannschaften mit viel Spielkontrolle und Luft bei der Chancenverwertung: Diese und weitere Fakten zum ausverkauften Heimauftakt von Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) lest Ihr hier.

/ Profis
Ein 96-Mannschaftskreis in weißen Trikots.
Die letzte Partie zwischen 96 und Wolfsburg am Maschsee endete mit einem 2:1-Heimerfolg. (Foto: 96/Redaktion)
  • Wiedersehen nach mehr als 30 Jahren: Erstmals seit der Saison 1995/96 treffen Hannover 96 und der VfL Wolfsburg wieder in der 2. Bundesliga aufeinander. Das bislang letzte Pflichtspielduell liegt sieben Jahre zurück. In der jüngeren Gesamtbilanz hatten häufiger die Wölfe die Nase vorn: Der VfL gewann vier der vergangenen fünf Pflichtspiele und verlor nur eine der letzten zehn Begegnungen. Mut macht der Blick auf den bislang letzten Vergleich am Maschsee, den 96 mit 2:1 für sich entschied.
     
  • Viele Chancen, wenig Ertrag: 96 gab beim Auftakt in Cottbus ligaweit die meisten Torschüsse ab (26) und verzeichnete mit 3,18 auch den höchsten xGoals-Wert. Trotz dreier Großchancen gelang lediglich ein Treffer. Auch Wolfsburg ließ beim 0:0 gegen Kaiserslautern einiges liegen: Aus 19 Abschlüssen und einem xGoals-Wert von 1,47 entstand kein Tor. Die Chancenverwertung könnte somit zum entscheidenden Faktor werden.
     
  • Duell um die Spielkontrolle: Der VfL verzeichnete am ersten Spieltag mit 58,2 Prozent den höchsten Ballbesitzanteil der Liga und spielte mit 552 Pässen ebenfalls die meisten. Auf ein kontrolliertes Spiel legt allerdings auch 96 großen Wert: In der vergangenen Saison hatten die Roten mit durchschnittlich 56,1 Prozent den meisten Ballbesitz aller Zweitligisten.
     
  • Standards besonders im Fokus: Alle drei Gegentreffer in Cottbus resultierten aus ruhenden Bällen. Gegen Wolfsburg ist daher volle Aufmerksamkeit gefragt: Der VfL erspielte sich zum Auftakt neun Eckbälle – gemeinsam mit dem FC St. Pauli Ligabestwert. Gleichzeitig ließ 96 gegen Energie lediglich zwei gegnerische Ecken zu. Entscheidend wird sein, die wenigen Standardsituationen konsequenter zu verteidigen.
     
  • Wölfe warten auf den Turnaround: Saisonübergreifend gewann Wolfsburg nur zwei seiner vergangenen 20 Pflichtspiele. In den 17 Rückrundenpartien der vergangenen Bundesliga-Saison holte der VfL lediglich elf Punkte – weniger als jeder andere Bundesligist. Unterschätzen dürfen die Roten den Gegner dennoch nicht: In seiner Abstiegssaison gewann Wolfsburg fünf Auswärtsspiele, aber lediglich zwei Partien im eigenen Stadion.
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