Zwei Einladungen, eine besondere Reise
Dank des wertschätzenden und stetigen Austauschs mit dem SK Rapid Wien durften unsere SpielerInnen auch in diesem Jahr wieder am Special Needs Turnier teilnehmen, das am 4. Juni 2026 stattfand. Zeitgleich erreichte das Team eine Einladung des LAC Lazio Wien zum Turnier am 6. Juni 2026, die sie bereits beim Spielerpass-Cup im November 2025 kennengelernt hatten. Aus den beiden Einladungen entstand kurzerhand eine fünftägige Reise nach Wien. Endlich bot sich auch einmal die Gelegenheit, einen spielfreien Tag für eine Stadtbesichtigung zu nutzen. So konnten die SpielerInnen die kulturellen Sehenswürdigkeiten entdecken und die Attraktionen des Wiener Praters genießen. Bereits bei der Reiseplanung wurde darauf geachtet, gemeinsam mit den Freunden vom TSV 1860 München in einem Hotel unterzukommen. So konnten auch die Freizeitaktivitäten gemeinsam erlebt und gestaltet werden.
Besondere Eindrücke auf und neben dem Platz
Das Special-Needs-Turnier wurde traditionell auf den Nebenplätzen des Allianz Stadions ausgetragen. Sportlich belegte das Team zwar den achten Platz von zehn Mannschaften, dennoch überwog die Begeisterung über das Gesamterlebnis. Nicht zuletzt sorgten die Rapid-Ultras für eine besondere Atmosphäre. Das Turnier zeigte, wie selbstverständlich Inklusion gelebt werden kann. Alte Freundschaften konnten gepflegt werden, neue entstanden, und der Austausch mit der Ultra-Szene machte den Tag für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Erfolg im zweiten Turnier
Nach einem Tag voller Kultur stand dieselbe Mannschaft bei Temperaturen von knapp 30 Grad erneut auf dem Platz und zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Nach einer starken Gruppenphase kam es im Spiel um Platz drei zum deutschen Showdown gegen den TSV 1860 München. In einem spannenden Spiel setzte sich das Team aus Hannover knapp, aber verdient durch und sicherte sich den dritten Platz.
Unvergessliche Tage in Wien
Auch wenn die Reise aufgrund zahlreicher Probleme bei der Deutschen Bahn rund 16 Stunden dauerte, überwogen am Ende die positiven Eindrücke deutlich. Sportliche Erlebnisse, gemeinsame Freizeit und zahlreiche Begegnungen machten die fünf Tage zu einer unvergesslichen Erfahrung. Für unseren Inklusionsbeauftragten Holger Apitius steht zum Abschluss vor allem der Dank an alle OrganisatorInnen und HelferInnen im Mittelpunkt: „Es kann und darf nie ein Selbstverständnis sein, zu solch wunderschönen Turnieren eingeladen zu werden.“