NIEMALSALLEIN

… warnt Hecking. Der 96-Angreifer schiebt Sonderschichten – und braucht noch einige Tore.

 

 

VON GUNTHER NEUHAUS
HANNOVER. Mit Dienst nach Vorschrift kommt man nicht weit. Mike Hanke hängt sich also im Vierkampf mit den Konkurrenten Stefan Kießling, Oliver Neuville und Patrick Helmes um einen Platz im EM-Kader rein. Als die 96-Kollegen gestern nach dem Training in die Kabine marschierten, legte der 96-Stürmer noch eine Sonderschicht ein.

„Hochintensive Beobachtungen“ hat Bundestrainer Joachim Löw bis zur Nominierung seines EM-Kaders (16. Mai) angekündigt. Hanke muss jederzeit damit rechnen, im Trainingsbetrieb kontrolliert zu werden. Doch er gibt alles für seine letzte kleine EM-Chance.

„Es geht für Mike darum, seine Leistung abzurufen und noch das eine oder andere Tor zu erzielen“, weiß 96-Trainer Dieter Hecking. Von den gesetzten Angreifern Miroslav Klose, Lukas Podolski, Mario Gomez und Kevin Kuranyi könne sich „auch immer noch einer verletzen, dann werden noch zwei Stürmer gesucht“.

Hanke sollte allerdings „die letzten Wochen nicht dazu nutzen, egoistisch Eigenwerbung zu betreiben“, warnte Hecking, „sondern einfach mit der Mannschaft erfolgreich spielen. Dann wird er die Chance bekommen, Tore zu schießen, und kann vielleicht noch auf den EM-Zug aufspringen.“ Neun Treffer hat Hanke bisher für 96 erzielt, das reicht ihm nicht. Nach dem 3:1 in Dortmund schwor er, den Freistoß von Arnold Bruggink zum 1:0 verlängert zu haben. Das Tor wurde aber Bruggink gutgeschrieben – und fehlt Hanke. Die Treffer-Statistik kann er aber morgen gegen Hertha nachbessern.

 

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