NIEMALSALLEIN

 

HANNOVER.

Nach Sergio Pinto war Torwart Florian Fromlowitz das zweite Magen-Darm-Opfer innerhalb einer Woche. 96-Trainer Andreas Bergmann hatte auf schnelle Genesung gehofft.

Er darf durchatmen: Der 23-Jährige stand im Training gestern wieder im Tor und kann heute gegen Leverkusen spielen. Morten Jensen, nach dem Tod von Robert Enke die Nummer zwei, bleibt Ersatzmann. „Mir gehts gut“, versicherte Fromlowitz am Nachmittag glaubhaft. „Gott sei Dank ist bei ihm alles okay“, meinte Bergmann. Fromlowitz zeigte sich auch wieder gut bei Stimme: „Jetzt aber wieder Ordnung“, rief er im Training. Gemeint war die Viererabwehrkette, zu der Constant Djakpa offenbar nicht gehört. Der von Leverkusen ausgeliehene Linksfuß wird wohl – unter anderem wegen der Zehenprobleme am Mittwoch – auf der Bank sitzen.

„Er hatte Probleme, und er hat dann nicht trainiert“, sagte Bergmann. Nur weil Djakpa heute gegen seinen Stamm-Klub spielt, müsse der Trainer ihn nicht einsetzen. Wesentlich positiver äußerte sich Bergmann hingegen über Pinto: „Sergio hatte eine sehr gute Trainingswoche.“ Und wird deshalb im rechten Mittelfeld starten. Links fängt 96 mit Jan Rosenthal für Djakpa an. Bergmann sagt es nicht, aber es gibt noch zwei weitere Argumente, den technisch starken Ivorer heute draußen zu lassen. Erstens droht Djakpa die fünfte gelbe Karte. In den folgenden Spielen in Gladbach und gegen Bochum könnte das Kraftpaket wichtiger sein als gegen den Spitzenreiter. Außerdem mag 96 den Leverkusenern keine weiteren Argumente geben, um Djakpa frühzeitig zurückzuholen. Bayer lieh den 23-Jährigen zwar für zwei Jahre aus, kann aber schon nach einem Jahr seine Rückkehr fordern. Am Mittwoch will Bayer darüber entscheiden. „Ich könnte mir vorstellen, den Jungen zurückzuholen“, erklärte Jupp Heynckes. « dt»

 

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