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Chakroun verrät: "Das hat mich noch heißer gemacht"

Nach einer 85-tägigen Verletzungspause feierte Husseyn Chakroun in der Partie gegen Arminia Bielefeld sein Comeback. Der 21-Jährige erzählt, wie er die schwierige Zeit erlebte und was ihn während der Ausfallzeit "noch heißer gemacht" hat.

/ Profis
Husseyn Chakroun im weißen 96-Trikot auf dem Rasen.
Husseyn Chakroun feierte in der Partie auf der Bielefelder Alm sein Comeback. (Foto: 96 Redaktion)

Comeback auf der Bielefelder Alm
"Ich habe es sehr vermisst", gesteht Husseyn Chakroun. Acht Spiele verpasste der 21-Jährige – seit dem 15. Spieltag, als er sich in der Partie bei Preußen Münster eine Muskel -Sehnen-Verletzung zuzog, stand er nicht mehr auf dem Platz. Umso emotionaler war es für den Libanesen, am vergangenen Spieltag nach 85 Tagen sein Comeback zu feiern: "Es war ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu sein, wieder mit der Mannschaft Fußball zu spielen. Auf der Alm gegen Bielefeld – das war schon besonders. Ich habe mich einfach gefreut, wieder dabei zu sein."

Der vierfache libanesische Nationalspieler macht keinen Hehl daraus, dass die Ausfallzeit nicht immer einfach war. "Es war ein kleiner Schreck", lässt Chakroun an seiner Gefühlswelt teilhaben."Es war die erste größere Verletzung in meiner Karriere. Ich habe einen Moment gebraucht, um das erstmal zu verarbeiten." Nachdem der erste Schreck überwunden war, habe er es "akzeptiert und versucht, alles zu tun, um möglichst schnell wieder zurückzukommen."

"Das hat mich noch heißer gemacht"
Da bei seiner Verletzung auch die Sehne betroffen war, konnte Chakroun zwar "früh wieder dribbeln und passen, weil das schmerzfrei ging", musste bei höheren Belastungen aber vorsichtig sein. Den Teamkollegen beim täglichen Mannschaftstraining zuzusehen, empfand er nicht als belastend – im Gegenteil: Für den Nationalspieler war es eine zusätzliche Motivationsspritze, schnell wieder fit zu werden. "Das hat mich noch heißer gemacht", versichert der Offensivspieler glaubhaft.

So brachte es ihn auch nicht aus der Ruhe, dass in der Zwischenzeit weitere sportliche Konkurrenz für seine Position verpflichtet wurde. "Das ist normal im Fußball", zeigt sich Chakroun verständnisvoll. "Wenn Spieler länger ausfallen und man mehr Optionen auf der Position haben möchte, reagiert der Verein. Konkurrenz gehört einfach dazu." Der 21‑Jährige habe sich in dieser Phase voll darauf konzentriert, "meine Reha bestmöglich zu machen". Mit Erfolg: Nach seiner Einwechslung auf der Bielefelder Alm in der 65. Minute präsentierte sich Chakroun äußerst agil und als klar belebendes Element.

Fokus auf die Partie gegen Greuther Fürth
Die nächste Chance, weitere Spielpraxis zu sammeln, hat der Nationalspieler am kommenden Sonntag: Im Heimspiel gegen Greuther Fürth will Chakroun mit der Mannschaft den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen einfahren. Sicherlich auch wieder mit dabei: seine Freunde, die sich "sehr über mein Comeback gefreut haben" und künftig "wieder einen Grund mehr haben, die Spiele zu schauen", erzählt der Offensivspieler lachend.

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lk

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