Nachwuchs

U23: Zum Schluss nach Wilhelmshaven

Auch wenn es für die U23 sportlich um nichts mehr geht: die Mannschaft von Chefcoach Sören Osterland will sich am morgigen Samstag mit einem Sieg beim SV Wilhelmshaven aus der Saison verabschieden.

Sieg zum Abschluss?
Es war eine durchwachsene Saison, die die U23 gespielt hat. Erst zum Ende der nun auslaufenden Spielzeit hat sich die Mannschaft von Chefcoach Sören Osterland in ihren Leistungen stabilisiert, sich nach und nach aller Abstiegssorgen entledigt und steht vor dem letzten Spieltag auf einem ordentlichen 11. Tabellenplatz. Mit etwas Glück kann sich die Bundesliga-Reserve sogar noch auf den achten Rang vorschieben, dafür müsste allerdings die Konkurrenz mitspielen. Voraussetzung dafür, in der Tabelle noch einen Sprung zu machen, ist natürlich ein Sieg beim SV Wilhelmshaven, bei dem sich die jungen Roten am morgigen Samstag aus der Meisterschaftsrunde verabschieden. 

Was die aktuelle Form angeht, dürfte 96 gute Karten haben. Zwar ging am vergangenen Wochenende die Begegnung gegen den Tabellenführer VfL Wolfsburg II knapp mit 0:1 verloren, besonders in der zweiten Halbzeit lieferten Osterlands Jungs aber eine bärenstarke Vorstellung ab. Wolfsburg konnte sich glücklich schätzen, mit drei Punkten die Heimreise antreten zu dürfen. Ein Auftritt, der dem zweiten Durchgang gegen die Wölfe nahe kommt, würde die Chancen auf einen Dreier zum Abschluss deutlich erhöhen. 

Wilhelmshaven sportlich wie rechtlich vor dem Abstieg
Beim Gegner ist die Lage alles andere als rosig. Die Auseinandersetzung mit der Fifa, in der es im Wesentlichen um nicht erbrachte Ausbildungsentschädigungen im Zusammenhang mit dem früheren Spieler Sergio Sagarzazu geht, gipfelte in der Anordnung des Zwangsabstiegs von Wilhelmshaven, den mittlerweile nicht nur der Internationale Sportgerichtshof, sondern auch das Landgericht Bremen bestätigte. Der Verein kann das Urteil noch anfechten.

Selbst wenn er auf diesem Wege den Abschied aus der Regionalliga verhindern kann, so müsste der Ligaverbleib erst einmal sportlich gesichert werden - und damit sieht es vor dem letzten Spieltag ziemlich schlecht aus. Nur ein eigener Sieg bei einer gleichzeitigen Niederlage des VfR Neumünsters würde Wilhelmshaven noch auf den 15. Tabellenplatz hieven. Für 96 geht es also um nicht mehr viel, die Mannschaft kann frei aufspielen. Der SVW indes muss alles dafür tun, für alle Fälle die drei Punkte einzufahren. Keine schlechten Voraussetzungen dafür, dass das letzte Spiel der jungen Roten ein noch mal ein richtig spannendes wird.
mi

Anpfiff der Partie ist Samstag, 24. Mai um 14 Uhr im Jadestadion. 

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