Nachwuchs

U19: Zum Auftakt ein 2:2 beim Rivalen Braunschweig

Die A-Junioren mussten am Samstag zum Auftakt zum großen Rivalen, Eintracht Braunschweig, reisen und sich mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Die Stendel-Elf ging zunächst in Führung, ehe die Hausherren das Spiel drehten. Zwar fiel noch vor der Pause der Ausgleich, es war aber durchaus mehr für den 96-Nachwuchs drin.

Biyiklioglu per Hinterkopf zur Führung
Licht und Schatten förderte der Saisonauftakt der U19 beim traditionellen Rivalen Eintracht Braunschweig zutage. Gewohnt spielstark eröffnete das Team von Coach Daniel Stendel die Partie und erntete frühen Lohn. Nach einer Ecke traf Enes Biyiklioglu mit einem wunderschönen, mit dem Hinterkopf ins lange Eck platzierten Ball zum 1:0 (4.). 96 hatte danach durchaus Gelegenheiten, sich zeitig durch eine komfortablere Führung auf die Siegerstraße zu begeben. Das gelang ihnen aber nicht.

Ex-96er Walther erzielt Braunschweiger Führung
Im Gegenteil. Braunschweig hatte relativ leichtes Spiel, das Spiel zu drehen, weil zweimal ein langer Ball in die Spitze ausreichte, um die Hannoveraner Defensive ziemlich alt aussehen zu lassen. Erste rannte Tietz mutterseelenallein auf das 96-Tor zu (32.) und traf zum Ausgleich, eine Minute später fand sich der just aus Hannover nach Braunschweig gewechselte Philipp Walther in der gleichen, für einen Stürmer sehr angenehmen Lage wieder und drehte das Spiel.

War nicht zufrieden mit der Punkteausbeute: U19-Coach Daniel Stendel.

Stendel hadert mit Chancenverwertung
Glücklicherweise ließen sich Stendels Jungs nicht aus der Ruhe bringen und egalisierten noch vor der Pause durch Riegel zum 2:2 (44.). Der zweite Durchgang in einer umkämpften und intensiven Partie musste dann ohne Tore auskommen. "Eigentlich wollten wir hier drei Punkte holen", ärgerte sich Stendel besonders über die ausgelassenen Möglichkeiten in der Anfangsphase. Dennoch muss man sich für einen Punkt im Derby aller Derbys auch nicht schämen. Das gilt insbesondere dann, wenn man wie 96 nach der glatt Roten Karte gegen Springfeld (67.) die letzten knapp 25 Minuten in Unterzahl bestreiten muss. Stendel jedenfalls ist für die nächsten Spiele guter Hoffnung: "Wir wissen, dass wir es deutlich besser können und das werden wir auch zeigen", sagte er.

Nicht nur deswegen darf man mit Vorfreude auf die nächste Aufgabe bei der traditionell starken Hertha aus Berlin blicken.
mi

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