Nachwuchs, Klub

Stellungnahme zur Berichterstattung über das NLZ

Hannover 96 bezieht im Folgenden Stellungnahme im Bezug auf die Berichterstattung zu Vorkommnissen im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ).

Der Wortlaut:
Die BILD behauptet in ihrer Ausgabe von Sonnabend, dem 13. Februar 2016 unter der Überschrift: "Sex-Nächte, Spielsucht und Mobbing" sowohl im Lokalteil Hannover als auch in der Bundesausgabe unter den Stichworten Spielsucht, Sex-Nächte, Mobbing, Gewalt, Trikotklau und Scouting-Schwachsinn unter anderem, der Talenteschuppen der Roten sei ein Saustall.

Hannover 96 bezieht hierzu in Person der Verantwortlichen der Geschäftsführung und des Nachwuchsleistungszentrums wie folgt Stellung:

Der gesamte Bericht erweckt den Anschein, dass es sich ausschließlich um aktuelle Geschehnisse rund um den Nachwuchsbereich von Hannover 96 handelt. Das ist schlichtweg falsch. Dem Klub sind die Vorfälle im Bezug auf die meisten geschilderten Vorkommnisse bekannt. Allerdings resultieren diese überwiegend aus der Saison 2013/14, wurden bereits aufgearbeitet und teilweise sanktioniert. Einige damals handelnde Personen stehen bereits nicht mehr im Angestelltenverhältnis zu Hannover 96. Auch haben Spieler, die damals angeblich "gemobbt" wurden, aktuell die Möglichkeit nach einer Rückkehr zu Hannover 96 angefragt.
Dem Klub liegen keine Erkenntnisse über "Damenbesuch" sowie eine angeblich größere Anzahl an Spielern mit Spielsucht vor.  Hannover 96 wird sich aber noch intensiver mit dieser Thematik beschäftigen.

Wir möchten betonen, dass alle handelnden Personen im Rahmen der Möglichkeiten zielgerichtet und qualifiziert ihren Verpflichtungen nachgehen. Auf dieser Basis wird zudem eine Weiterentwicklung stattfinden. Der Klub hat erkannt, dass er die infrastrukturellen Bedingungen ändern muss und investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in ein hochfunktionelles Nachwuchsleistungszentrum, das mit fachkundigem Personal besetzt sein wird.