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Sobiech verlässt Hannover 96 – auch Strandberg geht

Am Sonntag heißt es Abschied nehmen: Nach sechs Jahren im Trikot der Roten wird Hannover 96 den auslaufenden Vertrag mit Artur "Schnecke" Sobiech (26) nicht verlängern. Auch Stefan Strandberg wird nicht länger unter Vertrag bei 96 stehen.

Offizielle Verabschiedung für Sobiech
Der polnische Stürmer war 2011 von Polonia Warschau an den Maschsee gewechselt und traf in 143 Pflichtspielen wettbewerbsübergreifend 28 Mal. Wohin Sobiech wechseln wird, steht noch nicht fest. "Wir möchten uns ganz herzlich bei Artur für seine lange Zeit im Trikot von Hannover 96 bedanken. Er war immer ein absoluter Vorzeigeprofi und hat sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft gestellt. Für Artur war es aber wichtig, in den kommenden Monaten auf Spielzeit zu kommen. Das konnten wir ihm in unserem qualitativ und quantitativ breit aufgestellten Kader nicht garantieren", erklärt 96-Manager Horst Heldt, der "Schnecke" am Sonntag im Vorlauf des Spiels gegen den VfB Stuttgart auf dem Rasen der HDI Arena zusammen mit 96-Präsident Martin Kind offiziell verabschieden wird.

Artur Sobiech absolvierte 143 Pflichtspiele für 96 und netzte dabei insgesamt 28 Mal in allen Wettbewerben.
In der kommenden Spielzeit nicht mehr für 96 aktiv: Der norwegische Nationalspieler Stefan Strandberg

Keine Weiterverpflichtung für Strandberg
Ebenfalls nicht mehr zum Kader von Hannover 96 in der neuen Saison wird Stefan Strandberg zählen. Der norwegische Innenverteidiger war zu Beginn der laufenden Spielzeit von FK Krasnodar ausgeliehen worden. Zwölf Mal lief der Abwehrspieler in der Meisterschaft für Hannover 96 auf und bereitete dabei vier Treffer vor, ehe ihn eine Fersenverletzung mit anschließender Operation außer Gefecht setzte. Da Strandberg derzeit zur Reha in Norwegen weilt, wird es am Sonntag keine physische Verabschiedung in der Arena geben. Heldt: "Wir sind im sportlichen Bereich zu der Entscheidung gekommen, dass wir von einer Weiterverpflichtung Abstand nehmen, weil wir in der Innenverteidigung bereits mit Spielern, die laufende Verträge besitzen, gut aufgestellt sind. Wir wünschen Stefan für seine Karriere alles erdenklich Gute."