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Felipe in Hannover: Gespräche laufen

Felipe ist zurück in Hannover. Aber bleibt er auch? 96-Cheftrainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jan Schlaudraff wollen den Abwehrspieler von einer Vertragsverlängerung überzeugen - wenn alles passt.

Individuelle Einheit: Felipe (links) zusammen mit Reha- und Athletiktrainer Dennis Fischer.

Laufeinheit in Hannover
Felipe ist zurück in Hannover - unklar ist allerdings noch, für wie lange. Der Brasilianer, dessen Vertrag bei den Roten am 30. Juni ausläuft, absolvierte am Mittwoch eine individuelle Laufeinheit mit Reha- und Athletiktrainer Dennis Fischer, während die 96-Profis auf dem Platz trainierten. "Er ist noch bis mindestens 30. Juni bei uns unter Vertrag, also arbeiten wir auch mit ihm", sagte 96-Cheftrainer Mirko Slomka und fügte mit Blick auf eine mögliche Vertragsverlängerung des Innenverteidigers hinzu: "Ich würde mir wünschen, dass wir ihn davon überzeugen können, bei uns zu bleiben. Er ist eine starke Persönlichkeit auf dem Platz, und ich glaube, dass er sich sehr wohlfühlt bei uns."

Arzttermin in Brasilien
Während sich Slomka zu Wochenbeginn noch enttäuscht darüber gezeigt hatte, dass Felipe trotz vorliegenden Angebots nicht rechtzeitig zum Trainingsstart in Hannover erschienen war, klang er am Mittwoch bereits wieder versöhnlicher. "Felipe hatte meinem Vorgänger (Ex-Cheftrainer Thomas Doll; Anm. d. Red.) gesagt, dass am Montag noch eine Abschlussuntersuchung bei seinem Arzt in Brasilien anstehen würde", verriet Slomka nach einem Gespräch mit Felipe am Mittwoch. "Er hat noch versucht, den Termin auf vergangenen Freitag zu legen. Aber das ging nicht, weil der Arzt nicht da war."

Trainingsrückkehr am Mittwoch?
Felipe hatte sich Anfang Mai im Bundesligaspiel beim FC Bayern München einen Mittelfußbruch zugezogen und steht nun kurz vor der Rückkehr auf den Platz. Sollte sich der 32-Jährige für einen Verbleib in Hannover entscheiden, könne er bereits Mitte nächster Woche wieder mit der Mannschaft trainieren, sagte Slomka. Voraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit sei aber, dass es für beide Seiten passen müsse. "Es muss ein leistungsbezogener Vertrag sein, bei seiner Verletzungshistorie", sagte Slomka, "aber es muss auch eine gewisse Sicherheit für ihn dabei sein."
hop