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Trinkbecher für Trinkwasser: Die 400.000 im Visier

Das neue Jahr steht vor der Tür und damit auch wieder die Zeit der guten Vorsätze. Ein ganz besonderes Ziel hat sich unser "Trinkbecher für Trinkwasser"-Team gesteckt, denn bis zum Ende der laufenden Saison soll ein neuer Meilenstein erreicht werden.

Noch 14.000 Becher bis zur 400.000
Seit über zehn Jahren haben Besucher unserer Heimspiele nun schon die Möglichkeit, ihr Becherpfand an Sammelstellen abzugeben und damit Trinkwasserprojekte in Afrika zu unterstützen. Dabei werden regelmäßig tolle Beträge erreicht, sodass sich die Gesamtspendensumme mittlerweile auf stolze 386.236 Euro beläuft. Bis zum Ende der laufenden Saison 2019/20 sollen nun noch mindestens 13.764 Euro hinzukommen, um den besonderen Meilenstein von 400.000 zu erreichen.

Nach wie vor große Spendenbereitschaft
Dass das absolut möglich ist, zeigt ein Blick auf die bisherige Spendenbereitschaft in der laufenden Spielzeit. So wurden in den ersten neun Heimspielen bereits 21.993 Becher abgegeben - und das, obwohl dabei bekanntermaßen nur ein Heimsieg gelang. "Die Niederlagen haben sich zwar minimal auf die Becherzahlen ausgewirkt - wenn ein Spiel verloren und auch nicht gut gespielt wird, gibt es weniger Becher, aber das ist immer noch erstligareif", freut sich Anja Kutzke, die das Trinkbecher-Team federführend organisiert.

Bei jedem Heimspiel dabei: Teile des Trinkbecher-Teams um Anja Kutzke (Mitte)

"Man arbeitet ja für die gute Sache"
Kutze und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind immer da: Ob es nun regnet oder schneit, sportlich nicht läuft oder ein Heimspiel eigentlich mit anderen Terminen kollidiert. "Manchmal fällt es nicht leicht, ins Stadion zu gehen - das Wetter ist schlecht, man erwartet kein gutes Spiel. Aber man schafft es immer wieder, denn man arbeitet ja für die gute Sache", erzählt Kutzke. "Man weiß: Uns geht es hier gut, aber die Menschen in Afrika brauchen uns, sie brauchen Wasser." Hinzu komme die gute Zusammenarbeit im Team: "Es sind tolle Leute, mit denen man hier zusammenarbeitet."

Die Spenden machen es möglich: In der südafrikanischen Gumbi-Gemeinde...
...haben nun über 5000 Menschen erstmals Zugang zu sauberem Trinkwasser. (Fotos: Kirsten Oliver, WILD TRUST)

Neue Brunnen-Projekte stehen an
Auch zum Team gehört der Global Nature Fund (GNF), der "Trinkbecher für Trinkwasser"  im Jahr 2009 gemeinsam mit der Roten Kurve und Hannover 96 ins Leben gerufen hat. Stefan Hörmann vom GNF gibt einen Ausblick, welche Projekte mit den weiteren Spendengeldern angegangen werden können: "Damit können wir noch weitere Regionen in Afrika mit Trinkwasser versorgen. So werden wir in Blantyre, der Partnerstadt von Hannover, Brunnen an einer Schule bauen lassen und somit den Schülern Zugang zu kostbarem, sauberem Wasser ermöglichen, was bisher dort keine Selbstverständlichkeit war."

Helft auch Ihr mit!
Und damit all das realisiert werden kann, seid Ihr gefragt: Haltet bei den nächsten Heimspielen die Augen nach den Sammelstellen offen und gebt dort Eure Becher für den guten Zweck ab. Denn nur gemeinsam kann der Meilenstein von 400.000 Euro erreicht werden! Die erste Möglichkeit zum Spenden im neuen Jahr habt Ihr beim Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden am Samstag, den 1. Februar 2020, um 13 Uhr.

An dieser Stelle richten wir noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die das Projekt mit so viel Energie und Herzblut unterstützen. Und natürlich auch an alle Fans, die bereits regelmäßig Ihre Becher spenden. Ihr seid toll!
jb