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Statement Martin Kind: "Wir müssen uns hinterfragen - nicht andere"

"Ich zolle der Entwicklung in Sandhausen Respekt und Anerkennung": Mit diesem Satz räumt 96-Geschäftsführer Martin Kind mit Medien-Interpretationen auf,  er habe mit seinem Vergleich beim Neujahrsempfang Kritik am Zweitligakonkurrenten geübt.

Falsche Interpretation
"Es stört mich, dass wir uns mit Vereinen wie dem SV Sandhausen vergleichen müssen, aber das ist die sportliche Entwicklung." Dieser Satz von 96-Geschäftsführer Martin Kind beim Medienneujahrsempfang von Hannover 96 am Donnerstag ist in einigen Medien anschließend als Kritik an Sandhausen interpretiert und in Social-Media-Beiträgen entsprechend kommentiert worden. "Das ist völlig abwegig und falsch", sagt Kind. Es sei darum gegangen, aufzuzeigen, dass einige Vereine in der 2. Liga mit weniger finanziellen Möglichkeiten mehr erreicht hätten. Das bedeutet ausschließlich, dass sich 96 selbstkritisch hinterfragen müsse - und es weder Grund noch Anlass zu Überheblichkeit gegenüber anderen Klubs gibt.

"Großartige Entwicklung"
"Sandhausen hat in den vergangenen Jahren eine großartige Entwicklung genommen, der ich großen Respekt und Anerkennung zolle", sagt Martin Kind. "Dort ist mehr als zwei Jahre unter Kenan Kocak eine tolle Arbeit geleistet worden, das gilt auch für die Leistung der SVS-Mannschaft in der aktuellen Saison." Der SV Sandhausen belegt in der 2. Liga nach 18 Spielen den 9. Platz (24 Punkte), die Roten liegen auf Rang 13 (21 Punkte).
hr