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Linton Maina: "Wir wissen, was wir können"

Nach dem erfolgreichen Start in die neue Zweitligasaison sprachen wir auch mit dem zweiten Torschützen des Tages - Linton Maina. Im Kurzinterview verrät uns unser Flügelflitzer, welche Bedeutung der Arbeitssieg gegen den Karlsruher SC hat, wie er die Sekunden vor seinem Treffer erlebt hat und wie sein Fitnesszustand aussieht.

Linton Maina erzielte kurz vor Schluss das Tor zum 2:0-Endstand gegen den KSC.

Linton, mit 2:0 haben wir am 1. Spieltag gegen den Karlsruher SC gewonnen. Wie wichtig ist so ein Auftaktsieg in der Liga?

Linton Maina (21): Enorm wichtig. Es war schon gut, dass wir am Montag im Pokal gewonnen haben, das hat uns auf jeden Fall Selbstvertrauen gegeben. Wenn man so startet, ist es immer schön und auch gut. So kann es weitergehen.

Der Sieg war jetzt keiner aus der Kategorie "Glanz und Gloria". Trotzdem: Wie wichtig ist es, dass man gerade diese Spiele, in denen nicht alles zusammenläuft, für sich entscheidet?

Linton: Man hat gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht richtig Zugriff bekommen haben – und trotzdem schaffen wir es, an so einem Punkt ein Tor zu machen. Das ist sehr wichtig und zeigt, denke ich, auch unsere Klasse. Wir bleiben weiter positiv, wissen, was wir können, und machen es einfach im nächsten Spiel besser. Wir hatten am Montag eine lange Rückfahrt, das darf man alles nicht vergessen. Wir können es besser und werden es auch besser machen.

Du bist reingekommen und konntest beim Konter zum 2:0 Deine Stärke, Deine Schnelligkeit, ausspielen. Wann hast Du Dich entschieden, nicht rüber zu spielen, sondern selber das Tor zu machen?

Linton: Relativ spät, wenn ich ehrlich bin. Genki hat mich super geschickt und ich habe gesehen, dass ich ziemlich viel Platz hatte. Dann habe ich auch schon die Rufe von Duckschi gehört, der herumgeschrien hat und den Ball haben wollte (lacht). Ich habe dann trotzdem selber geschossen - mit ein bisschen Glück durch die Beine. Ich freue mich, dass der Ball reingegangen ist.

Du warst nach Deiner Unterschenkelprellung ein paar Wochen fast komplett raus. Wie weit bist Du von der Kraft her?

Linton: Es ist immer wichtig, zu spielen - dann kommt die Kraft irgendwann von alleine. Ich fühle mich gut und fit. Ich kann, ehrlich gesagt, nicht sagen, wie weit ich bin, wenn ich jetzt 90 Minuten spielen würde. Das habe ich lange nicht mehr gemacht. Aber auch für einen Kurzeinsatz bin ich da und fühle mich bereit.
hec/nj