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Falette nach 96-Debüt: Selbstkritisch trotz guter Werte und Lob

Erster Einsatz im 96-Dress: In Paderborn kam Simon Falette zu seinem Debüt für unsere Roten. Nach der Partie gab es Lob von 96-Cheftrainer Kenan Kocak, Falette selbst zeigte sich selbstkritisch.

Kocak zufrieden mit Falette
"Ich bin sehr zufrieden. Er hat das über weite Strecken sehr ordentlich gemacht", gab 96-Chefcoach Kenan Kocak nach dem Spiel in Paderborn, angesprochen auf Simon Falette, zu Protokoll. Insgesamt gewann unser Neuzugang, der sich vor zwei Wochen Hannover 96 angeschlossen hat, 71 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 77 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Statistisch gesehen ein mehr nur als ordentliches Debüt.

Rettungstat kurz vor Schluss
Trotz der sehr guten Werte äußerte sich der Debütant selbst im Nachgang in Bezug auf seine persönliche Leistung vornehmlich selbstkritisch. "Das war mein erstes Spiel, aber es war nicht mein bestes", resümierte Falette, nachdem er in der Benteler-Arena bei seiner 96-Premiere 90 Minuten durchgespielt hatte. Insgesamt lief bei unseren Roten zu Beginn wenig zusammen: "In der ersten Hälfte war es ein bisschen schwer für uns", sagte Falette. "Wir haben viel probiert, sind aber nicht richtig ins Spiel gekommen."

Paderborn absolvierte Simon Falette seine ersten 90 Minuten im 96-Dress.

In Durchgang zwei lief es dann zwar besser, unsere Mannschaft wurde aktiver, erarbeitete sich gefährlichere Chancen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite verhinderte Falette kurz vor Schluss noch das 2:0 der Paderborner, indem er einen Schuss auf der Linie klärte.

Es geht weiter - und wird besser
Nachvollziehbar groß war bei Falette die Enttäuschung über die Niederlage bei der Premiere: "In der zweiten Hälfte haben wir es viel besser gemacht, aber trotzdem haben wir verloren. Und das ist - ich entschuldige mich für die Wortwahl - scheiße." Dennoch blickt unser Abwehrmann zuversichtlich auf die nächsten Partien. "Ich bin erst kurz da und werde meine Kollegen immer besser kennenlernen. Aber ich denke, das entwickelt sich von Tag zu Tag", blickte er voraus. "Wir müssen weiterarbeiten. Für mich ist das wie in einer Familie. Wir schaffen das als Team." Und bis zum Heimspiel gegen Düsseldorf am Samstag sind ja noch fünf Tage Zeit, in denen Falette und seine Mannschaftskollegen das 0:1 in Paderborn aufarbeiten und gemeinsam weiterarbeiten können.
jb