Schwimmen

Schwimmtraining vor dem Bildschirm

Durch den zweiten „Corona-Lockdown“ und die damit verbundene Schließung der Schwimmbäder sitzen die SportlerInnen der 96-Schwimmabteilung wortwörtlich auf dem Trockenen. Zwar wagten sich Anfang November noch einige Hartgesottene in die Ricklinger Kiesteiche, was mit weiter sinkenden Temperaturen allerdings auch bald vorbei war. Digitale Lösungen boten erneut eine Alternative.

Schwimmathleten im Homeoffice

Fit bleiben in der Pause
Mit Ausnahme der beiden Bundeskader-Athletinnen Jule und Angelina Köhler, die weiterhin im Sportleistungszentrum trainieren dürfen, wurde somit auf „Skype-Training“ von zu Hause umgestellt. Dieses findet nicht, wie man denken könnte, in der heimischen Badewanne statt, sondern auf der Gymnastikmatte.

Unter Anleitung von Trainer Dominik Tinne werden dort drei Mal wöchentlich Übungen zur Verbesserung von Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer absolviert. Durch die Videokonferenzen bei Skype besteht weiterhin die Möglichkeit gemeinsam Sport zu treiben und sich gegenseitig zu motivieren.

Außerdem kann der Trainer so Korrekturen bei der Ausführung der Übungen geben.  Da die Anzahl an Hilfsmitteln in den eigenen vier Wänden begrenzt ist, arbeiten die Sportler größtenteils mit dem eigenen Körpergewicht. Zudem werden des Öfteren Haushaltsgegenstände wie zum Beispiel Bücher oder Flaschen zu Sportgeräten umfunktioniert.

So wurden, wie auch schon im ersten Lockdown, etliche Liegestütze, Kniebeugen und Sit-ups, eingebettet in unterschiedliche Zirkelformen, absolviert. Auch der Spaß kommt online nicht zu kurz, sodass der ein oder andere lockere Spruch dazugehört.
Das Angebot des Heimtrainings wird gut von den AthletInnen angenommen, was optimistisch stimmt, dass man auch während der Corona-bedingten Pause fit bleibt und so eine leichtere Rückkehr in den Trainingsalltag gelingen kann.