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Ducksch im Kader: Kocak erklärt gemeinsame Entscheidung

Unter der Woche hatte Marvin Ducksch wegen eines Muskelfaserrisses pausieren müssen. Am Sonntag im Spiel bei Fortuna Düsseldorf kann der Torjäger dennoch Teil des 96-Kaders sein. Im Interview mit SKY erklärte 96-Chefcoach Kenan Kocak diese gemeinsame Entscheidung von Trainerteam, Spieler und Ärzteteam.

Marvin Ducksch ist in Düsseldorf dabei. (Foto: 96/Redaktion)

Zweitmeinung aus München
Der Fasserriss im Oberschenkel war am vergangenen Montag mittels MRT-Untersuchung diagnostiziert worden. Ducksch hatte daraufhin pausiert und wurde von der medizinischen Abteilung täglich behandelt. "Es gab Anfang der Woche eine Diagnose", sagte Kocak im Gespräch mit SKY-Moderator Yannik Erkenbrecher. "Dann haben wir mit dem Ärzte- und Physioteam und dem Spieler zusammen entschieden, dass wir noch eine Zweitmeinung aus München holen."

"Keine falsche Diagnose"
Am Freitag reiste Ducksch – gemeinsam mit dem ebenfalls angeschlagenen Hendrik Weydandt – in die bayerische Landeshauptstadt, wo er von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem ehemaligen Mannschaftsarzt des FC Bayern München und der Deutschen Nationalmannschaft, nochmals durchgecheckt und behandelt wurde. Der bestätigte den Befund. "Es war keine falsche Diagnose", stellt Kocak klar. "Auch Müller-Wohlfahrt hat etwas gesehen."

Entscheidung für Kaderplatz gemeinsam getroffen
Ducksch hat keine Beschwerden. Klar sei, so Kocak, "dass jeder Spieler natürlich seine eigenen Heilungsverlauf hat. So war nicht ausgeschlossen, dass er heute mit dabei ist." Die Entscheidung wurde von allen gemeinsam getroffen, wie Kocak bestätigt: "Mir ist gesagt worden, aus München und aus dem eigenen Ärzteteam - in Absprache mit dem Jungen - , dass es kein Risiko beinhaltet, wenn er heute auf der Bank Platz nimmt."

So kann der 96-Toptorjäger (zehn Treffer, sieben Vorlagen) doch zumindest auf einen Kurzeinsatz hoffen. In der 96-Startelf übernimmt der unter der Woche im Training starke Valmir Sulejmani den Platz im Sturmzentrum.