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"Trinkbecher für Trinkwasser": Die 400.000 im Blick - trotz erschwerter Bedingungen

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Geisterspiele machen es auch dem "Trinkbecher für Trinkwasser"-Team schwer, Spenden für das Projekt zu generieren - und dennoch lassen sich die Helferinnen und Helfer nicht stoppen. Immer wieder werden neue Aktionen ins Leben gerufen, über die kleine Summen zusammenkommen. Der Meilenstein von 400.000 Euro ist dadurch auch nicht mehr fern - und kann mit Eurer Unterstützung schon bald erreicht werden!

Dank der Spenden konnten weitere Trinkwasser-Projekte in Afrika fertiggestellt werden - an dieser Stelle gilt: Jeder Cent hilft! (Fotos: Trinkbecher für Trinkwasser)

Vor Corona: Sammelstellen bei 96-Heimspielen
96-Fans kennen sie: Die Sammelstellen, an denen bei Heimspielen unserer Roten Becherpfand abgegeben werden kann, um damit Trinkwasserprojekte in Afrika zu unterstützen. Nun finden alle Partien wegen der Corona-Pandemie aktuell ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt, sodass dem "Trinkbecher für Trinkwasser"-Team die wichtigste Möglichkeit, Spenden zu sammeln, wegfällt.

Seit Corona: Virtuelle Spendenaufrufe und Laufchallenges
Die Gruppe lässt sich davon jedoch nicht entmutigen und ruft daher regelmäßig kleine Projekte ins Leben, um die Leute weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen. Direkt zu Ostern vergangenes Jahr, kurz nach dem Beginn der Pandemie in Deutschland, gab es beispielsweise eine Lauf-Challenge, bei der alle Teilnehmenden 20 Cent pro gelaufenem Kilometer spendeten, weitere Aktionen dieser Art folgten. "Das sind alles kleine Beträge, aber auch kleine Beträge helfen mit", sagt Anja Kutzke vom Trinkbecher-Team. Deswegen wurde das eigentliche Motto des Projekts auch kurzerhand erst einmal umbenannt - aus "Jeder Becher hilft" wurde "Jeder Cent hilt". "Wir haben an den Spieltagen über unsere Social-Media-Kanäle bei Instagram und Facebook ganz viel zum virtuellen Becherspenden aufgerufen", erzählt Kutzke weiter. "Es gab auch ganz viele Leute, die wirklich gespendet haben. Einige haben sogar das Geld, das sie für ihre Dauerkarte zurückerstattet bekommen haben, direkt gespendet."

Die 400.000 ist fast erreicht
So sind alleine in der Zeit, seit keine Fans mehr in die Stadien können, rund 3000 Euro zusammengekommen. Insgesamt wurden damit in über elf Jahren bereits fast 400.000 Euro für das Projekt gespendet - nur noch 368,43 Euro fehlen, bis dieser Meilenstein erreicht ist.

Trotz Corona konnten weitere Brunnenprojekte realisiert werden
Mit den Spenden konnten auch zuletzt - trotz Corona - weitere Arbeiten in Afrika realisiert werden. "In Malawi ist es mit den Brunnenreparaturen und Brunnenbauten weitergegangen", berichtet Stefan Hörmann vom Global Nature Fund, der das Projekt gemeinsam mit der Roten Kurve und Hannover 96 2009 ins Leben gerufen hat. "Insgesamt an drei Schulen sind die Brunnen wieder aktiv, sodass etliche tausend Schülerinnen und Schüler dort jetzt erstmals wieder Wasser zur Verfügung haben." Außerdem habe es "durch die kleineren Spenden, die noch eingegangen sind, auch noch mal die Möglichkeit gegeben, zwei Brunnenreparaturen in der Elfenbeinküste in Auftrag zu geben." 

So könnt auch Ihr mithelfen:
Wenn auch Ihr dabei helfen wollt, die tolle Gesamtsumme von 400.000 Euro zu erreichen und damit mehr Menschen in Afrika den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, könnt Ihr Eure Spende direkt an folgendes Konto entrichten:

  • Global Nature Fund (GNF)
    GLS-Gemeinschaftsbank Bochum
    IBAN: DE 53 4306 0967 8040 4160 00
    BIC: GENODEM1GLS
    Spendenzweck: Trinkbecher für Trinkwasser

Oder Ihr nutzt das Online-Formular des Global Nature Fund. Und denkt daran: Jeder Cent hilft!

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an das komplette Trinkbecher-Team für die tolle und wichtige Arbeit, die es seit Jahren leistet, sowie an alle, die mit ihrer Spende bereits dazu beigetragen haben, Trinkwasserprojekte in Afrika zu unterstützen. Macht weiter so! 
jb