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Julian Börner: "Das wird uns jetzt nicht von unserem Weg abbringen"

Nach der 1:2-Niederlage gegen den SV Sandhausen ordnet Julian Börner die Geschehnisse in der HDI Arena ein. Seht und lest hier alle Stimmen zum Spiel.

96-Cheftrainer Jan Zimmermann: Ich denke, wir haben bis kurz vor der 60. Minute ein kontrolliertes Spiel gemacht. Wir haben weitestgehend die langen Bälle verteidigt. Das ist nicht immer leicht. Wir hatten gute Chancen und müssen dann einfach in Führung gehen. Dann geht es in solchen Spielen ja immer darum, geduldig zu bleiben und es konzentriert zu spielen. Das haben wir dann nach einer knappen Stunde nicht mehr gut gemacht. Da sind die Jungs ein bisschen unruhig geworden. Der Standardgegentreffer resultiert dann auch aus einem Konter. Beide Standards müssen wir besser verteidigen. Nach dem 0:2 war es dann für uns echt schwierig. Trotzdem war die Reaktion der Mannschaft wirklich gut und ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen.

SVS-Cheftrainer Alois Schwartz: Ein hartes Stück Arbeit – das wussten wir auch. Für uns war wichtig, dass wir kompakt stehen und Stabilität reinkriegen. Das haben wir fast über 90 Minuten hingekriegt, und das ist nicht einfach hier. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, wie sie sich da reingekämpft und mit der Dauer des Spiels immer mehr an sich geglaubt hat.

96-Abwehrmann Julian Börner: Wir haben es heute 60 bis 65 Minuten sehr gut gemacht. Wir wussten, was auf uns zukommt und, dass wir es geduldig und konzentriert spielen müssen. Mit etwas Glück können wir auch schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen. Aber das ist dann zweite Liga. Du bekommst dann so ein Standard-Gegentor und machst noch einen individuellen Fehler und plötzlich liegst du 0:2 hinten. Trotzdem wird uns das jetzt nicht von unserem Weg abbringen. Samstag in Nürnberg geht es schließlich weiter. Der WeltkinderSPIELtag heute war eine tolle Aktion. Ich habe mich gefreut, so viele Kinder zu sehen. Leider haben sie nicht viele Tore von uns gesehen, aber ich hoffe, das können wir noch einmal nachholen.    

96-Stürmer Lukas Hinterseer: Im Grunde genommen machen wir 60 Minuten lang ein gutes Spiel, kriegen dann wie aus dem Nichts einen Eckball, und dann wird es richtig eklig. Aber trotzdem, man hat es auch gesehen an der Reaktion der Zuschauer: Wir haben alles probiert über 90 Minuten, haben noch den Anschlusstreffer gemacht, ein Super-Tor von "Domme". Das wurde heute nicht belohnt. Das haut uns nicht um, wir werden weiter hart arbeiten. Klar, die nächsten 24 Stunden werden sicher etwas frustrierend sein, aber ab morgen geht's dann schon in die Vorbereitung auf das nächste Spiel - da wollen wir wieder guten Fußball spielen und uns dann auch belohnen.