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EDDIs Rudel auf Entdeckertour im historischen Museum Hannover

In der zweiten Osterferienwoche ging es für acht Rudel-KIDS auf Entdeckertour in das Historische Museum. Bei einer Schatzsuche waren die KIDS auf mittelalterliche Spurensuche durch die Altstadt Hannovers.

Rätseln auf mittelalterlicher Schatzsuche durch die Altstadt. (Foto: 96)

Auf mittelalterliche Schatzsuche durch die Altstadt Hannovers
Kurz nach 11 Uhr warteten bereits acht aufgeweckte Spurensucher vor den Toren des Museums.
Schlag 11.30 Uhr sollte es losgehen. Nach der Begrüßung unserer Guides ließen wir uns in die Zeit des Mittelalters zurückversetzen.
Anhand eines alten Stadtplans, der sich aus Puzzleteilen zusammensetzte, rätselten wir uns von einem mittelalterlichen Gebäude zum nächsten, und erfuhren dort und auf den Wegen spannende Details über die damalige Zeit.
Am alten Rathaus entschied beispielsweise ein Richter im Beisein vieler Schaulustiger über Recht und Unrecht, und stellte bei Anklage den Übeltäter oder die Übeltäterin auf dem Markplatz direkt an den Pranger. Von möglichen Diebstählen bis Morden war alles dabei.

Vorbei an der Marktkirche rätselten sich die Fährtenleser weiter durch die Knochenhauerstraße, in der, wie der Name es vermuten lässt, zur damaligen Zeit die Berufsgruppe der Fleischer ansässig war.

Geheimgänge, Turmaufstieg und ein Schatz
Über etliche Schleichwege gelangten wir zur Kreuzkirche. Hier soll sich der zum Tode verurteilte Söldner, Räuber und Mörder, Jasper Hanebuth, auf der Flucht vor dem Gesetz versteckt und um Asyl gebeten haben. Durch einen unterirdischen Geheimgang, dessen Ausgang sich wahrhaftig am Ufer der Leine befindet, gelang ihm vorerst die Flucht.

Das Ende unserer Tour bildete der 24 Meter hohe Beginenturm am Hohen Ufer, ein Wehrturm zum Schutz der Innenstadt. Nach dem Aufstieg und der tollen Aussicht - sogar bis zum Stadion - wartete am Ende ein kleiner Goldschatz auf die Kinder.

Was für ein spannender Vormittag!