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AOK-Gesundheitstipp Mai: Tipps für eine nachhaltige und klimaschonende Ernährung

Gute Gründe, sich Gedanken über die eigene Ernährung zu machen, gibt es genug: Ein ausgewogenes und nachhaltiges Essverhalten stärkt die Abwehrkräfte, verbessert das Wohlbefinden und kann außerdem einen positiven Beitrag zum Klima leisten.

Ein ausgewogenes und nachhaltiges Essverhalten stärkt die Abwehrkräfte. (Foto: AOK)

CO2-Ausstoß kann reduziert werden
Die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel produziert werden, spielt eine entscheidende Rolle. Die Herkunft, der Transport, die Verarbeitung, die eigene Lebensmittelbeschaffung und das eigene Wegwerfverhalten kommen hinzu, erläutert die AOK Niedersachsen. Ein in Deutschland lebender Mensch produziert durchschnittlich rund elf Tonnen CO2 pro Jahr. 1,75 Tonnen davon fallen auf den Bereich Ernährung.

Der CO2-Ausstoß könnte jedoch reduziert werden, wenn weniger Lebensmittel im Abfall landen. Insgesamt fallen in privaten Haushalten jedes Jahr rund sechs Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen an. Dabei werden vor allem Obst und Gemüse weggeworfen, dies macht mehr als ein Drittel der Verschwendung aus. Am zweithäufigsten landen zubereitete Speisen im Müll, gefolgt von Brot und Backwaren.

Dabei kann jeder und jede dafür ein besseres Bewusstsein entwickeln, denn so schont man nicht nur das Klima, sondern tut auch etwas Gutes für die Gesundheit, das Tierwohl und den eigenen Geldbeutel.

Tipps der AOK:

  1. Weniger tierische Lebensmittel konsumieren
  2. Saisonale Produkte aus der Region wählen
  3. Ökologisch erzeugte Lebensmittel bevorzugen
  4. Frische und unverarbeitete Lebensmittel nutzen
  5. Auf klimafreundliche Beschaffung der Lebensmittel achten
  6. Möglichst verpackungsfrei einkaufen
  7. Lebensmittel nicht verschwenden

Fazit: Eine pflanzenbetonte Kost, mit wenig tierischen Produkten und nahezu ausschließlich saisonalen und regionalen Erzeugnissen, ist nicht nur für das Klima die beste Wahl, sondern auch für die eigene Gesundheit. Die bewusste Ernährung ist ein wichtiger Teil eines nachhaltigen Lebensstils. Jeder kann mit seinem Konsum einen wesentlichen Beitrag leisten.

CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln (Beispiele):

  • 1 Kilo Ananas (Transport mit Flugzeug) verursacht durchschnittlich 15,1 kg CO2
  • 1 Kilo Rindfleisch: 13,6 kg CO2
  • 1 Kilo Fisch, Garnelen, Tiefkühlkost: 12,5 kg CO2
  • 1 Kilo Butter: 9 kg CO2
  • 1 Kilo Kaffee: 5,6 kg CO2
  • 1 Kilo Hähnchen: 5,5 kg CO2
  • 1 Kilo Schokolade/Vollmilch: 4,1 kg CO2

(Quelle: ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg)