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Stellungnahme zu Vorfällen in Magdeburg und bei anderen Spielen

Hannover 96 nimmt Stellung zum Verhalten von Teilen seiner Fans in den zurückliegenden Monaten, insbesondere rund um das Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg. Am vergangenen Freitagabend war es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit anderen Zuschauern sowie zum massiven Einsatz von Pyrotechnik gekommen.

Ein Sport für alle
Hannover 96 distanziert sich klar von Gewalt, vom Gebrauch von Pyrotechnik sowie vom Skandieren feindseliger Fangesänge und dem Zeigen gewaltverherrlichender Banner. Fußball ist nach unserer Auffassung ein Sport für alle, Eltern sollten ihre Kinder bedenkenlos mit ins Stadion nehmen können.

Hohe Strafen
Bereits in den vergangenen vier Monaten ist es zu Vorfällen gekommen. Für den Einsatz von Pyrotechnik bei den Spielen gegen den Karlsruher SC und beim Hamburger SV am Ende der Vorsaison sind Strafen in Höhe von rund 120.000 Euro fällig geworden. Zusammen mit den zu erwartenden Strafen für die Verstöße bei den Spielen in Kaiserslautern, in Paderborn und in Magdeburg in dieser Spielzeit wird sich die Gesamtsumme voraussichtlich auf deutlich über 200.000 Euro belaufen. Hannover 96 ist nicht mehr bereit, für diese ausufernden, unnötigen Kosten aufzukommen, und behält sich vor, geeignete Maßnahmen zu definieren, um darauf zu reagieren.

Vorgehensweise des DFB nicht zu vertreten
Darüber hinaus sieht Hannover 96 die Bestrafung durch den DFB kritisch. Diese Vorgehensweise ist nicht länger zu vertreten. Hannover 96 wird hierbei aktiv den Austausch mit anderen Klubs suchen. Erste Gespräche wurden bereits initiiert.

(Foto: IMAGO/Picture Point)