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Dynamo im Abstiegskampf mit neuer Stabilität

Am Sonntag wartet mit Dynamo Dresden ein Gegner, der trotz Abstigesplatz stabil aus der Winterpause gekommen ist. Acht Punkte aus fünf Rückrundenspielen zeigen den Trend nach oben - und besonders die Winterneuzugänge haben der SGD neues Leben eingehaucht. Wie gefährlich die Sachsen trotz Tabellenlage sind, erfahrt ihr im Gegner Spotlight.

/ Profis
Kofi Amoako, Thomas Keller und Robert Wagner.
Kofi Amoako (links), Thomas Keller (mitte) und Robert Wagner gehören zu den Leistungsträgern der Dynamo. (Foto: IMAGO / Zink)

Aktuelle Form
Dynamo Dresden befindet sich nach 22 Spieltagen mit 21 Punkten auf dem 18. Tabellenplatz und damit in akuter Abstiegsgefahr. Die Hinrunde war holprig, doch in der Rückserie zeigen die Sachsen ein anderes Gesicht: Acht Punkte aus fünf Spielen machten zum Jahresstart Hoffnung, ehe der Aufschwung am vergangenen Samstag im Topspiel bei der SV Elversberg ein Ende fand (1:2). Der 2:1‑Rückschlag war die erste Niederlage im Jahr 2026 – und dennoch ein Spiel, das zeigte, dass Dresden mittlerweile konkurrenzfähig auftritt. Besonders bitter: In der Schlussphase scheiterte Dynamo mehrfach am stark parierenden SVE‑Keeper. Zu Jahresbeginn hatte das Team allerdings Selbstvertrauen getankt – unter anderem durch den 2:0‑Sieg gegen Greuther Fürth, den wichtigen 2:1‑Erfolg in Magdeburg und die Punktgewinne gegen Bielefeld (1:1) und Schalke (2:2). Auffällig ist auch: Die Winterpause hat der Mannschaft gutgetan. Mit drei gezielten Verstärkungen trat Dresden deutlich stabiler auf.

Zentrale Figuren
Der im Januar von Heidenheim ausgeliehene Thomas Keller sorgte in seinen ersten Partien für Aufsehen. Der Innenverteidiger bringt  Zweikampfstärke in die zweitschlechteste Defensive der Liga (40 Gegentore) – und überraschend viel Torgefahr in die Offensive: Drei Treffer erzielte der 26-Jährige in seinen ersten vier Spielen für Dynamo und gehört damit zu den torgefährlichsten Verteidigern der Liga. Seine Erfahrung aus Bundesliga‑ und Conference‑League‑Einsätzen bei seinem Stammverein, dem 1. FC Heidenheim, gibt der jungen Dresdner Mannschaft spürbar Stabilität.

Auch Robert Wagner ist im Winter zur SGD gestoßen. Der frühere Juniorennationalspieler wurde beim SC Freiburg ausgebildet, sammelte bereits Erfahrungen in der Bundesliga und brachte es vor seiner Zeit in Kiel auf nahezu 30 Zweitliga­einsätze. Die Leihe nach Holstein Kiel von seinem Stammverein Freiburg, verlief jedoch nicht wie erhofft, weshalb sie Anfang Januar vorzeitig beendet wurde. In Dresden wartet nun ein Umfeld, das gut zu ihm passt: Wagner trifft hier auf Thomas Stamm, seinen langjährigen Jugendtrainer aus Freiburger Zeiten. Der Mittelfeldspieler bringt eine kombinierte Mischung aus Intensität gegen den Ball und sauberer Technik mit Ball in das Zentrum der Sachsen und ist sofort zum Stammspieler gereift: In fünf Spielen stand Wagner viermal über die volle Distanz auf dem Feld und setzte nur ein Spiel gesperrt aus.
lk

Bilanz der letzten drei Spiele

  • 1:1 – Dynamo Dresden vs. Arminia Bielefeld (2. Bundesliga)
  • 2:2 – FC Schalke 04 vs. Dynamo Dresden (2. Bundesliga)
  • 1:2 – Dynamo Dresden vs. SV Elversberg (2. Bundesliga)

Team

  • Trainer: Thomas Stamm
  • Kapitän: Stefan Kutschke
  • Bester Torjäger: Christoph Daferner (6 Tore)
  • Topscorer: Alexander Rossipal (8 Scorer)
  • Bester Vorlagengeber: Alexander Rossipal / Niklas Hauptmann (je 4 Assists)
  • Schnellster Spieler: Nils Fröling (34,72 km/h)
  • Topspieler laut kicker: Niklas Hauptmann (Ø‑Note 3,15)

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